| Berlin

Bis 2020 jeder fünfte Verwaltungs-Beschäftigte im Ruhestand

Immer mehr Verwaltungs-Beschäftigte gehen in den Ruhestand.
Bild: Haufe Online Redaktion

In den Berliner Verwaltungen geht bis 2020 mehr als jeder fünfte Beschäftigte in den Ruhestand. Die Zahl der Vollzeitstellen wird nach Prognose der Finanzverwaltung von derzeit rund 105 900 auf 82 270 sinken.

In den Bezirken scheidet sogar rund jeder vierte Beschäftigte aus. Immer mehr Auszubildenden würden daher unbefristete Verträge angeboten, teilte die Finanzverwaltung in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit. Geeignete Absolventen würden bis zu einer Abschlussnote von 3,49 sofort eingestellt. Viele Berliner Bezirke klagen über Personalnot. Dadurch gibt es teils lange Wartezeiten bei Ämtern.

Zuletzt war die Verwaltung - gemessen an der Zahl der Beschäftigten - innerhalb von acht Jahren um mehr als zehn Prozent geschrumpft. Die Bezirke büßten prozentual mehr Personal ein als die Hauptverwaltung: Sie verloren rund jeden fünften Mitarbeiter, die Senatsverwaltungen etwa jeden dreizehnten.

Dabei sei zu berücksichtigen, dass Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute sowie Mitarbeiter der Ausländerbehörde, von Auto-Zulassungsstellen oder Finanzämtern der Hauptverwaltung zugeordnet seien, obwohl sie bürgernah arbeiteten, erklärte die Verwaltung. Außerdem sei die Zuständigkeit für die rund 680 Schulsekretäre im Jahr 2014 an die Hauptverwaltung gewechselt. Die Annahme, die Bezirke seien stärker vom Personalabbau betroffen, sei daher falsch.

Schlagworte zum Thema:  Befristeter Arbeitsvertrag, Ruhestand, Auszubildende

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