Die Zeit der Zurückhaltung in den vergangenen Tarifrunden ist laut dbb-Chef Silberbach vorbei Bild: dbb beamtenbund und tarifunion

Der Beamtenbund fordert für die neue Tarifrunde Einkommensverbesserungen. Als Vergleich zieht er die allgemeine Einkommensentwicklung und Tarifforderungen anderer Branchen heran. Zudem soll die Arbeitszeit an das Niveau der Tarifbeschäftigten mit 39 Wochenstunden angepasst werden.

dbb-Chef Silberbach fordert für die bevorstehende Einkommensrunde eine spürbare Einkommensverbesserung für Beamte und Beamtinnen. Eine konkrete Zahl steht dabei nicht im Raum, allerdings zieht er die allgemeine Einkommensentwicklung und die Tarifforderung in anderen Branchen als Vergleich heran. „Sechs Prozent hat die IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie vorgegeben. Und ja: In diese Richtung könnte es gehen“, so Silberbach. Der Tarifabschluss soll zeit- und wirkungsgleich auf die Beamten und Beamtinnen übertragen werden.

39-Stunden-Woche ist eine Frage der Gerechtigkeit

Der Beamtenbund fordert zudem eine Absenkung der Wochenarbeitszeit auf das Niveau der Tarifbeschäftigten, das heißt auf 39 Wochenstunden. Es sei laut Silberbach eine Frage der Gerechtigkeit.

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Schlagworte zum Thema:  Beamtenbund, Tarifverhandlung

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