Erstes Gericht ohne Papierakten
Von der Klageschrift über die Schriftsätze der Parteien, gerichtliche Verfügungen und Protokolle bis zum Urteil wird hier alles digital bearbeitet, wie das Arbeitsgericht mitteilte.
Komplette Umstellung auf elektronische Akten
Die jährlich 12.000 Verfahren in Deutschlands drittgrößtem Arbeitsgericht werden digital bearbeitet und gespeichert. Richter und und Anwälte arbeiten ausschließlich mit einer elektronischen Akte. Dokumente wie Klagen werden im elektronischen Anwaltsfach «beA» ausgetauscht. Klagen dürfen aber natürlich auch weiter auf Papier eingereicht werden.
Veränderungen auch in anderen Bundesländern
Auch in Bayern und Nordrhein-Westfalen werde an der elektronischen Akte gearbeitet, hieß es. In Baden-Württemberg sei die Entwicklung am weitesten vorangeschritten.
Das Arbeitsgericht Stuttgart habe die E-Akte seit zwei Jahren an mehr als 5.000 Klagen erprobt, berichtete Präsident Jürgen Gneiting. Nun habe man einen Stand erreicht, der es erlaube, nach und nach alle Arbeitsgerichte in Baden-Württemberg auf die elektronische Akte umzustellen.
Vor- und Nachteile der E-Akte
Als wichtigste Vorteile der E-Akte sieht Gneiting die gesparten Postwege, den vereinfachten Zugriff auf Akten via Bildschirm und geringeren Papierverbrauch. Möglicher Nachteil bleibe eine erhöhte technische Abhängigkeit der Arbeitsgerichte. Bewähren werde sich das Ganze aber nur, so Gneiting, mit einer verlässlichen Software und rascher Datenverarbeitung.
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
2.252
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
2.042
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
1.3502
-
Entgelttabelle TV-L
1.110
-
Krankmeldung im öffentlichen Dienst
1.0561
-
Entgelttabelle TVöD/VKA
913
-
Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
713
-
Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
555
-
Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
505
-
Probezeitkündigung im öffentlichen Dienst - das gilt es zu beachten
430
-
Ausschluss eines Polizeibewerbers wegen Harnstein
08.04.2026
-
Kontakt zum inhaftierten Lebensgefährten: Justizvollzugsbeamtin fristlos entlassen
02.04.2026
-
Vergaben des Bundes nur noch zu Tarifbedingungen
01.04.2026
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
30.03.2026
-
Polizeihauptkommissar wegen Verstoß gegen Verfassungstreue um zwei Besoldungsgruppen zurückgestuft
23.03.2026
-
Kirchenaustritt ist kein Kündigungsgrund
18.03.2026
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
13.03.2026
-
Urlaub wird auf der Grundlage von Arbeitstagen berechnet
12.03.2026
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
10.03.20262
-
Polizeikommissarin wegen Änderung des Geschlechtseintrags von Beförderung ausgeschlossen
05.03.2026