Volkswohnung_Luftasicht_August Klingler Areal

Auf einer ehemaligen Sportfläche in Karlsruhe hat die Volkswohnung 357 Wohnungen, soziale Infrastruktur und ein Mobilitätskonzept verbunden. Das August-Klingler-Areal zeigt, wie kommunale Bestandshalter Quartiersentwicklung über die reine Wohnraumschaffung hinaus denken können.

Karlsruhe wächst, der Druck auf den Bestand auch. Der Stadtteil Daxlanden im Westen der Stadt – strukturell älter, gewachsen, mit eigener Identität – steht dabei vor zwei spezifischen Aufgaben: nachverdichten, ohne das Quartiersgefüge zu überlasten, und eine ungewöhnliche Demografie ausbalancieren. 

Die Volkswohnung GmbH hält in Daxlanden rund 700 Wohnungen im Bestand. Das Durchschnittsalter ihrer Mieterschaft dort lag zuletzt bei über 57 Jahren, rund 45 Prozent sind Rentnerinnen und Rentner oder Pensionärinnen und Pensionäre. Strukturen, die einerseits Versorgung und Begegnungsorte für ältere Menschen einfordern, andererseits aber gezielt jüngere Haushalte und Familien adressieren müssen, wenn der Stadtteil generationengemischt bleiben soll.

Der Ausgangspunkt des Projekts liegt in einer städtebaulichen Chance. Nachdem sich 2017 zwei Daxlander Sportvereine zusammenschlossen, wurde ihre innerörtliche Sportfläche frei. Während der neue Sportpark an den Stadtrand verlegt wurde, eröffnete si...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 7/2026

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