Klimataugliche Bepflanzung für Wohnanlagen

Die Freiflächen von Wohnanlagen klimatauglich zu bepflanzen, ist für Wohnungsunternehmen vor dem Hintergrund des Klimawandels zunehmend wichtig. Sie in nachhaltige Oasen umzugestalten, muss kein Kraftakt sein.

Die Lust zu gärtnern, ob im Schrebergarten oder auf dem Balkon, ist weit verbreitet und wird durch vielfältige Motive angetrieben. Manche suchen Entspannung, andere möchten Naturgenuss, einige wollen Stress abbauen. Entsprechend rege beteiligten sich die Bewohnenden der Mietshäuser in der Zweibrücker Bauwerkersiedlung am Planungsworkshop für den 300 Quadratmeter großen "Piko Park", der im Frühjahr 2026 vor ihrer Haustür entsteht. Die Vorschläge reichten von duftenden Kräuterbeeten über Sitzgelegenheiten im Schatten bis zum Wasserspiel.

Eingeladen zu der Veranstaltung, die im vergangenen Oktober stattfand, hatte die kommunale Gesellschaft für Wohnen und Bauen GmbH (Gewobau Zweibrücken), die mit dem Begrünungsprojekt einerseits die heimische Artenvielfalt fördern möchte und andererseits die Hitze im Quartier reduzieren will. Denn Temperaturen von fast 40 Grad Celsius sind an Sommertagen in der südwestpfälzischen Mittelstadt nicht selten. Fachlich unterstützt wird sie vom Wissenschaftslade...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 3/2026

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Schlagworte zum Thema:  Biodiversität, Klimaschutz, Wohnungswirtschaft