Soziale Quartiersentwicklung im Quartier Heerstraße Nord

Im Quartier Heerstraße Nord bilden die landeseigene Gewobag als Vermieterin und die Stiftung Berliner Leben eine strategische Allianz für nachhaltige Quartiersentwicklung mit Beteiligungsformaten. Bestandspflege, soziale Verantwortung und kulturelles Engagement wirken so zusammen.

In einer Stadt wie Berlin, geprägt von Vielfalt, sozialen Herausforderungen und beständigem Wandel, zeigen sich die gesellschaftlichen Konflikte oft direkt in den Quartieren. Diese sind Lebenswelt, Heimat und Rahmen für Gemeinschaft. Doch gerade dort, wo Menschen wenig Geld haben oder mit Ungewissheiten kämpfen, kann Rückzug, Isolation oder Entfremdung drohen. Wenn Bewohnerinnen und Bewohner sich nicht mehr mit ihrem Umfeld verbunden fühlen, droht soziale Fragmentierung – ein Szenario, auf das viele Wohnungsunternehmen mit Sorge blicken. Deshalb hat auch die Wohnungswirtschaft eine gesellschaftliche und soziale Verantwortung, dort als Akteur zwischen den Menschen und dem Quartier zu wirken.

Das Quartier Heerstraße Nord

Das Gebiet Heerstraße Nord liegt im Berliner Bezirk Spandau. Es handelt sich um eine Großsiedlung mit mehrgeschossigem Mietwohnungsbau aus den 1960er bis 1980er Jahren. Prägend sind fünf charakteristische 20-stöckige Punkthochhäuser sowie mehrgeschossige Gebäuderiegel mit ...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 2/2026

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