Die Wärmewende ist auch eine soziale Frage. Daher sollten nur regenerative Wärmequellen genutzt werden, die für Mieter auch bezahlbar sind. Eine davon ist Abwärme, etwa aus Abwasserkanälen oder Kläranlagen. Mehrere Projekte, darunter in Köln, Hamburg und Kirchheim/Teck, zeigen, dass das funktioniert.
Ein Beispiel für die erfolgreiche Nutzung von Abwärme aus der Kanalisation findet sich in Kirchheim/Teck. Hier startet die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG gemeinsam mit der Uhrig Energie GmbH das Bauvorhaben "Badwiesen 2030". Mit einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro handelt es sich aktuell nicht nur um das bisher größte Projekt der Kreisbaugenossenschaft – es ist zudem ein Paradebeispiel dafür, dass klimafreundliche Quartiersentwicklung auch unter schwierigen Bedingungen im Bestand möglich ist.
Sanierungs- und Modernisierungsprojekt ist Teil der IBA 2027 in Stuttgart
Im Rahmen des Projektes, das Teil der Internationalen Bauausstellung 2027 Stadtregion Stuttgart ist, werden insgesamt acht Wohngebäude aus den 1960er Jahren saniert und um 117 Wohnungen erweitert. Die Maßnahmen umfassen Modernisierungen wie den Einbau von Fußbodenheizungen und Balkonkraftwerken sowie die serielle Verkleidung der Altbaufassaden. Durch die Aufstockung der Bestandsgebäude entsteht zus...
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