Wärmepumpen machen bereits gut 60 Prozent der neu installierten Wärmeerzeuger im Neubau aus. Auch im Bestand wächst ihr Anteil deutlich – auch dank aktuell noch üppiger Förderungen. Ein Manko: hohe Stromkosten. Doch diese lassen sich mithilfe von Speichern und PV-Eigenstrom minimieren.
Die Wärmewende in Deutschland steckt in einer paradoxen Lage. Einerseits sind die politischen Rahmenbedingungen so klar wie nie: Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) müssen in Neubauten seit 2024 Heizsysteme verbaut werden, die mindestens zu 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Unter der neuen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche jedoch wird derzeit eine Reform des GEG bis Ende 2025 erarbeitet, die ab 2026 gelten soll.
Ob diese Reform die bestehende 65-Prozent-Pflicht beeinflussen wird, ist bisher nicht absehbar. Allerdings: Eine Aufweichung der Pflicht würde angesichts der Klimaziele und der bereits etablierten kommunalen Wärmeplanung auf allen Ebenen auf starken Widerstand stoßen. Verschärfungen sind hingegen durchaus möglich, etwa in Form höherer Anforderungen an den Einsatz erneuerbarer Energien in der Fernwärme oder einer verpflichtenden Nutzung von PVT-Systemen, also solchen, die sowohl Strom als auch Wärme erzeugen.
Debatte um die Heizungsförderung – am Ende bleibt sie
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