Die drei wichtigsten Qualitätskriterien für ein optimales Reporting Design
Berichte müssen überzeugen
Als Qualitätskriterien für ein optimales Reporting Design haben sich die Messzahlen Effektivität (Informationen richtig wahrnehmen) und Effizienz (Informationen schnell wahrnehmen) etabliert. Bei vergleichbaren Resultaten verschiedener Visualisierungsformen sollte auch die Attraktivität, sprich, die persönliche Vorliebe der Berichtsempfänger, Berücksichtigung finden. Ein optimal gestalteter Bericht, entsprechend dem linken vorderen unteren Quadranten in der folgenden Abbildung, muss Informationen fehlerfrei und schnell vermitteln und dabei auch in seiner Optik überzeugen. Es reicht nicht aus, dass ein Bericht dem Management gefällt!
Mit drei Kriterien zum optimalen Reporting Design
Bei der Gestaltung von Berichten wird daher ein Optimum aus allen 3 Dimensionen angestrebt, wobei eine klare Hierarchie besteht:
- Effektivität ist das wichtigste Kriterium, da es nicht zielführend ist, Informationen möglichst rasch wahrzunehmen, daraus aber falsche Schlüsse zu ziehen.
- Das zweite Kriterium ist die Effizienz. Big Data und die begrenzte Zeit der Manager drängen zu einer schnellen Informationsaufnahme. In Bezug auf die Monatsberichtserstattung nimmt sich z. B. die Hälfte der Berichtsempfänger maximal 30 Minuten Zeit, um den Bericht zu lesen, und dies vielfach nur punktuell oder kapitelweise (Eisl/Losbichler/Falschlunger/Fischer/Hofer, Reporting Design – Status-quo und neue Wege in der internen und externen Berichtsgestaltung, 2013).
- Als drittes Kriterium dient die Attraktivität (Nutzerzufriedenheit), welche die Akzeptanz deutlich erhöht. Erfahrungen zeigen, dass ein Bericht, der fehlerfrei und schnell interpretiert werden kann i. d. R. auch gleichzeitig dem Kriterium der Attraktivität Rechnung trägt. Ein guter Bericht muss aber nicht unbedingt «schön» sein, es gilt, den Kriterien Effektivität und Effizienz den höheren Stellenwert einzuräumen.
Lesen Sie auch:
Wie Reporting Design die menschliche Wahrnehmung beeinflusst
Controller können die Wahrnehmung der Informationen steuern
Controller können die Aufmerksamkeit der Berichtsempfänger auf bestimmte Details lenken
-
Mit der Formel SUMME über mehrere Excel-Tabellenblätter schnell und einfach Werte addieren
222
-
So führen Sie mehrere Excel-Tabellenblätter in einer Pivot-Tabelle zusammen
189
-
Diagramme mit gestapelten Säulen erstellen
186
-
Datumswerte in Pivot-Tabellen mithilfe einer Gruppierung zusammenfassen
140
-
Mit den Formeln LÄNGE, LINKS, RECHTS Textbausteine aus Zellen extrahieren
121
-
Nur sichtbare Zellen in Excel auswählen
92
-
Mit der Formel INDIREKT dynamische Zellen- und Bereichsbezüge erstellen
92
-
EXCEL-TIPP: Mittelwert ohne Null ermitteln
81
-
Wie Sie Datumsangaben in einer Pivot-Tabelle zum Filtern nutzen
71
-
Automatische Formelberechnung in Excel deaktivieren
67
-
Warum der Befehl „Mach nichts, bis ich Go sage“ Copilot in Excel erst richtig nutzbar macht
11.06.2026
-
Umstellung der Produktergebnisrechnung bei TRUMPF: Vom lokalen EBIT zum globalen Wertbeitrag
10.06.2026
-
20. WHU Campus for Controlling (4. September 2026)
09.06.2026
-
Weshalb unrunde Zahlen eine runde Sache sind
08.06.2026
-
Was die Controller-Welt von der Aviation-Branche lernen kann
03.06.2026
-
Microsoft Copilot in Excel: So wirken sich die neuen Copilot-Formeln auf die Controllerarbeit aus
02.06.2026
-
Warum auch "richtige" Daten zu falschen Entscheidungen führen können
02.06.2026
-
Warum das Controlling jetzt zum Taktgeber werden kann
29.05.2026
-
Performance-Hebel statt Kostentreiber: Warum KI-Projekte ohne Controlling-Unterstützung scheitern
28.05.2026
-
Drei Reports. Drei Werte zur gleichen Kennzahl. Und keiner weiß, welche stimmt.
27.05.2026