Kapitel
Hauptprozess „Planung, Budgetierung und Forecast“ des IGC Prozessmodells 2.0 Bild: International Group of Controlling (2017), S. 34.

Der Forecast ist ein Steuerungsinstrument des Controllings und wird vor allem dafür eingesetzt, die kurzfristige und mittelfristige Zielerreichung zu kontrollieren und zu unterstützen.

Der Forecast steht in starker Wechselwirkung zur operativen Planung und Budgetierung.  Deshalb ist er im Controlling-Prozessmodell 2.0 der International Group of Controlling (IGC) auch dem Hauptprozess Planung und Budgetierung zugeordnet (s. Abbildung).

Zielsetzung des Forecasts

Ziel des Forecasts ist es, durch das Generieren von Informationen Abweichungen von der Planung frühzeitig zu erkennen, um Maßnahmen für die Schließung dieser Ziellücken zu entwickeln und Anpassungen vorzunehmen.

Der Forecast geht über eine normale Prognose hinaus, da sowohl finanzielle und nicht-finanzielle Informationen als auch Simulations- und Szenariobetrachtungen verwendet werden. Die Durchführung kann entweder regelmäßig (Standard-Forecast) oder unregelmäßig (Ad-hoc-Forecast) erfolgen. Zudem ist eine Unterscheidung möglich, ob der Forecast für das gesamte Unternehmen oder aber nur für einzelne Projekte und Unternehmenseinheiten ermittelt werden soll.

Schlagworte zum Thema:  Forecast

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