19.11.2013 | Serie Sicher und geschützt durch Herbst und Winter

Helfen Augentropfen und Meerwassernasenspray?

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Trockene Büroluft macht trockene Augen.
Bild: Haufe Online Redaktion

In der kalten Morgenluft tränen die Augen. Nach ein paar Stunden im Büro fühlen sie sich trocken an. Ähnlich ist es mit der Nase. Kommt man aus der Kälte ins Warme, ist man erst einmal am Schniefen. Und irgendwann bekommt man durch die trockene Nase keine Luft mehr. Was hilft?

Der Winter ist anstrengend für die Schleimhäute. Der Wechsel von Kälte und Wärme bedeutet Stress. Die warme und oft zu trockene Heizungsluft in den Räumen belastet die Augen und die Nase.

Mit ein paar Tricks werden die Augen wieder feucht und die Nase fühlt sich gleich besser.

Schlecht klimatisierte Räume und Bildschirmarbeit verursachen trockene Augen

Trockene Augen entstehen, wenn zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird. Der Aufenthalt in klimatisierten Räumen kann die Tränenproduktion ebenso verringern wie stundenlange Bildschirmarbeit. Denn bei der intensiven Sehaufgabe blinzelt man seltener.

Wenn sich die Augen trocken anfühlen, man ein Fremdkörpergefühl im Auge hat oder die Augen brennen, sollte man zunächst eine Sehpause einlegen. Es ist eine Wohltat: Für einen Moment die Augen mit den warmen Händen zu bedecken.

Augentropfen können lindern und bei der Heilung helfen

Dauerhaft können Augentropfen helfen, dass die Augen wieder feuchter sind. Bewährt haben sich u. a. Augentropfen mit Auszügen aus Schöllkraut oder Augentrost. Diese lindern und tragen zur Selbstheilung bei. Am besten lässt man sich in der Apotheke beraten.

Eine Brise Salzwasser für die Nase

Damit die Nase sich wohl fühlt, kann man regelmäßig Meerwasserspray oder Nasensalbe benutzen. Wer sich mehr Zeit nehmen will, sollte es einmal zu Hause mit einer Nasendusche ausprobieren. Salzwasser oder Salben verhindern, dass die Nasenschleimhaut austrocknet.

Schnupfensprays nur wenige Tage benutzen

Aufgepasst heißt es bei Schnupfenspray. Das sollte man nicht länger als 7 Tage anwenden. Die Nasenschleimhaut wird sonst davon abhängig und trocknet aus. Sie verliert ihre Abwehrfunktion. Viren, Staub und Schmutz können eindringen.

Auch das tut den Augen und der Nase gut: Frische Luft und genug Flüssigkeit

  • Stoßlüften Sie regelmäßig.
  • Sorgen Sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit in den Räumen.

  • Trinken Sie täglich ausreichend, damit ihre Schleimhäute von innen mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Schlagworte zum Thema:  Herbst, Winter, Bildschirmarbeitsplatz, Raumklima, Büroarbeitsplatz, Arbeitskleidung, Kälte

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