12.11.2013 | Serie Sicher und geschützt durch Herbst und Winter

Geschmeidige Haut und honigsüße Lippen

Serienelemente
So sollte sich die Haut nicht anfühlen.
Bild: PhotoDisc Inc.

Weniger als 8 °C heißt für die Haut: Winter! Die Haut spannt und juckt. An manchen Stellen schuppt sie sich und bekommt Fältchen. Ob Heizungsluft im Büro oder Minusgrade im Freien: nur mit Pflege bleiben Haut und Lippen glatt und geschmeidig.

Körpereigener Talg schützt die Haut. Doch im Winter wird dieser zäh und verteilt sich schlechter. Ein Großteil wird zudem von der Kleidung abgerieben. So fehlt der oberen Hornschicht pflegendes Fett. Sie wird trocken und rissig.

Ist die Schutzbarriere der Haut gerissen, droht Gefahr von innen und außen

Rissige Haut bedeutet, dass die Schutzbarriere angegriffen ist. So können Keime und Bakterien von außen eindringen. Gleichzeitig verliert die Haut an Feuchtigkeit. Auffallen tut uns das besonders in geheizten Räumen mit geringer Luftfeuchtigkeit.

Stress für die Haut durch Kälte und Wind

Im Freien machen Kälte und Wind der Haut zu schaffen. Die Durchblutung lässt nach und so wird die Haut mit weniger Nährstoffen versorgt. Außerdem muss die Haut im Winter beim Wechsel von drinnen nach draußen bzw. umgekehrt Temperaturunterschiede von bis zu 30 °C in wenigen Minuten ausgleichen.

Spezieller Hautschutz

Wer ständig draußen arbeitet, sollte bei Minustemperaturen eine spezielle Kältecreme auftragen. Sie schützt mit einer sehr fettigen Basis am wirkungsvollsten vor Kälteschäden.

Für warme, beheizte Räume sollte die Creme dagegen ausreichend Feuchtigkeit bzw. Lipide enthalten, aber auch rückfettende Wirkstoffe, wie Harnstoff (Urea), Nachtkerzenöl oder Sheabutter. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs ist, sollte an beide (raum)klimatischen Bedingungen denken.

Nur nicht zu heiß duschen

Auch wenn einem kalt ist, sollte man nicht heißer als 37 °C duschen. Denn zu heißes Wasser spült schützendes Fett und Feuchtigkeit von der Haut.

Honigsüße und zarte Lippen

Auch für die Lippen bedeutet Kälte extremen Stress. Sie werden spröde und rissig, wenn sie nicht ausreichend vor der Witterung geschützt werden.

Doch nicht jeder Pflegestift hält, was er verspricht: Emulgatoren binden hauteigene Fette und trocknen die Haut aus. Zusatzstoffe, wie Glycerin, Farb- oder Aromastoffe, können Juckreiz oder Allergien auslösen. Vorsicht ist auch bei Silikonen und Paraffin geboten.

Besser geeignet sind Pflegestifte, die natürliche Substanzen enthalten, wie Bienenwachs, Sheabutter oder Jojoba-, Aprikosenkern-, Oliven- oder Mandelöl. Diese ähneln den hauteigenen Fetten, binden die Feuchtigkeit und schützen die Lippen vor dem Austrocknen.  

Auch Lippen brauchen UV-Schutz

Je kälter es ist, desto stärker ist die UV-Strahlung. Deshalb sollte man bei Arbeiten im Freien darauf achten, dass die Lippenpflege einen ausreichenden Lichtschutzfaktor hat.

Schlagworte zum Thema:  Herbst, Winter, Haut, Hautschutz, Hautschutzmittel, Arbeitskleidung, Kälte

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