Fachbeiträge & Kommentare zu Risikostrukturausgleich

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 40 Leistung... / 0 Rechtsentwicklung

Rz. 1 Das Gesetz zur Sicherung und Strukturverbesserung der gesetzlichen Krankenversicherung (Gesundheitsstrukturgesetz – GSG) v. 21.12.1992 (BGBl. I S. 2266) hat die Vorschrift mit Wirkung zum 1.1.1993 der Zuzahlungsregelung des § 39 Abs. 4 angepasst. Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 5 sind durch das Beitragsentlastungsgesetz (BeitrEntlG) v. 1.11.1996 (BGBl. I S. 1631) geänder...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 270 Zuweisu... / 2.1 Zuweisungen für sonstige Ausgaben (Abs. 1)

Rz. 5 Die Krankenkassen erhalten Zuweisungen für sonstige Ausgaben (Satz 1). Diese decken die standardisierten Aufwendungen nach § 266 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 (satzungsmäßige Mehr- und Erprobungsleistungen, Ermessensleistungen; Buchst. a), die standardisierten Aufwendungen, die aufgrund der Entwicklung und der Durchführung von Programmen nach § 137g SGB V entstehen und die in der ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 65c Klinisc... / 2.9 Behandlungsprogramme für Brustkrebs (Abs. 9)

Rz. 84 Der G-BA wird beauftragt, eine Angleichung der für die Zwecke des strukturierten Behandlungsprogramms (DMP) Brustkrebs von den beteiligten Leistungserbringern zu erhebenden Daten mit den an die klinischen Krebsregister zu meldenden klinischen Daten vorzunehmen, um unterschiedliche, medizinisch nicht begründbare Unterschiede bei den Dokumentationsinhalten zu vermeiden ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 270 Zuweisu... / 3 Literatur

Rz. 14 Pressel, Die Entstehung und Einführung des Gesundheitsfonds – Eine kausale Rekonstruktion der Neuordnung der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung, Konstanz, 2011, veröffentlicht auf der Homepage der Universität Konstanz unter dem Link https://kops.ub.uni-konstanz.de/xmlui/bitstream/handle/urn:nbn:de:bsz:352-167369/DissPressel.pdf?sequence=3 Rheinisch-Westf...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 221 Beteili... / 2.3 Landwirtschaftliche Krankenkasse (Abs. 2)

Rz. 6 Das Bundesversicherungsamt zahlt die Beträge nach Abs. 1 an den Gesundheitsfonds, der vom Bundesversicherungsamt verwaltet wird (§ 271 Abs. 1). Rz. 7 Der auf die landwirtschaftliche Krankenkasse entfallende Anteil des Bundes wird vom Gesundheitsfonds (Bundesversicherungsamt) an diese überwiesen (Satz 1). Der Ausgleich ist erforderlich, weil die landwirtschaftliche Krank...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 270 Zuweisu... / 0 Rechtsentwicklung

Rz. 1 Die Vorgängervorschrift wurde durch das Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) zum 1.1.1989 eingeführt. Sie betraf den Finanzausgleich in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Der Finanzausgleich in der KVdR wurde durch den Risikostrukturausgleich aufgrund des Gesetzes zur Sicherung und Struk...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 217f Aufgab... / 2.9 Datenschutz (Abs. 7)

Rz. 12b Der GKV-Spitzenverband kann zur Durchführung seiner ihm durch das Arzneimittelneuordnungsgesetz übertragenen Aufgaben (§ 130b) die Daten nach § 268 Abs. 3 Satz 14 i. V. m. Satz 1 Nr. 1 bis 7 anonymisieren, um sie ohne Krankenkassenbezug zu verarbeiten und zu nutzen. Die von den Krankenkassen für Zwecke des Risikostrukturausgleichs über den GKV-Spitzenverband an das B...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 217f Aufgab... / 2.4 Organisation des Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitswettbewerbs (Abs. 4)

Rz. 9 Der GKV-Spitzenverband soll Entscheidungen zur Organisation des Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitswettbewerbs der Krankenkassen, insbesondere zum Erlass von Rahmenrichtlinien für den Ausbau und die Durchführung eines zielorientierten Benchmarkings der Leistungs- und Qualitätsdaten treffen. Ziel des Gesetzgebers ist es dabei, ein Benchmarking zu etablieren, das zu mehr ...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 217f Aufgab... / 2.2.2 Unterstützung der Mitglieder (Satz 2)

Rz. 6 Der GKV-Spitzenverband hat die Krankenkassen und ihre Landesverbände bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und der Wahrnehmung ihrer Interessen zu unterstützen. Die Vorschrift greift konkretisierend die Entwicklung der Datenverarbeitung und des Datenaustausches auf. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine abschließende Beschreibung, sondern durch die Formulierung "insbes...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Disease-Management-Programm... / Zusammenfassung

Begriff Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte und standardisierte Behandlungsprogramme für ausgesuchte Gruppen chronisch kranker Menschen. Sie werden auch "Chroniker-Programm" genannt. Die Versorgung chronisch kranker Menschen soll verbessert werden und durch eine kontinuierliche Betreuung und Behandlung sollen Komplikationen und Folgeerkrankungen verhindert w...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 106d Abrech... / 2.2.1 Prüfmethoden der KV

Rz. 14 Abs. 2 beschreibt Eckpunkte, die eine KV bei ihrer Abrechnungsprüfung zu berücksichtigen hat. Prüfziel ist die sachliche und rechnerische Richtigkeit der Abrechnungen der Vertragsärzte. Inhalt und Durchführung der Abrechnungsprüfungen durch die KV sowie die Kriterien dieser Prüfungen richten sich nach den bundeseinheitlichen Richtlinien des Abs. 6, die Bestandteil der...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Familienversicherung / 7.2 Versichertenverzeichnis

Die Krankenkassen sind verpflichtet, ein Versichertenverzeichnis mit Angaben zur Feststellung der Familienversicherung zu führen. Die Voraussetzungen der Familienversicherung sind bei Beginn der Mitgliedschaft und anschließend grundsätzlich jährlich zu prüfen. An dieses Verzeichnis werden hohe Anforderungen gestellt, weil dem Versichertenbestand für die Ausgleichsmechanismen...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB XI § 60 Beitrag... / 2.1 Beitragszahlung (Abs. 1)

Rz. 3 In Anlehnung an die Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung (§ 252 SGB V) bestimmt die Vorschrift, dass Beiträge von demjenigen zu zahlen sind, der sie zu tragen hat (Satz 1). Der Gesetzgeber hat damit den Grundsatz der Krankenversicherung für die Pflegeversicherung übernommen (vgl. BT-Drs. 12/5952 S. 44). Zur Beitragstragung vgl. Kommentar zu §§ 58 und 59 . Rz....mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Datenschutz und neue Medien... / 1.1.4 Das geschriebene Wort – Anforderungen an E-Mails

Auch das geschriebene Wort ist durch das Gesetz in einem gewissen Umfang geschützt. Bei Arbeitnehmern wird hier ein besonderes Augenmerk auf die Unterscheidung zwischen privater und geschäftlicher Nutzung gelegt werden müssen. Der Schutz des Briefgeheimnisses in § 202 StGB ist nicht auf E-Mails und Faxe anwendbar, weil die bei beiden Medien verwendeten Daten nicht als "versch...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
zfs 04/2019, Verkehrssicher... / 7. Baustellen

Wer auf öffentlichen Straßen Arbeiten ausführt oder ausführen lässt, muss den Verkehr ausreichend sichern. Die Verkehrsteilnehmer müssen Baustellen aber i.d.R. so hinnehmen, wie sie offensichtlich vorläufig beschaffen sind. Den Verkehrszeichen an Baustellen ist besondere Sorgfalt zu widmen. Innerhalb einer Straßenbaustelle, die als solche erkennbar ist und auf die durch ents...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Straßenbaustellen / Zusammenfassung

Begriff Eine Straßenbaustelle ist ein Ort, an dem ein Straßenkörper errichtet, geändert, instandgehalten oder abgebrochen wird. Zum Straßenkörper gehören der Untergrund, der Unterbau und der Oberbau einschließlich der Straßendecke. Zu ihm zählen auch Dämme, Böschungen, Gräben, andere Entwässerungsanlagen, Mittelstreifen, Sicherheitsstreifen, Gehwege, Radwege, Stützmauern, Du...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office
Straßenbaustellen / 1 Schnittstelle Straßenbaustelle – Straßenverkehr

Straßen dienen v. a. dem öffentlichen Verkehr. Baumaßnahmen an Straßen greifen in diesen Verkehr ein, indem sie ihn für die Phase der Bauzeit beschränken, umlenken oder unterbrechen. Die Art und der Umfang der Verkehrseinschränkungen beeinflussen nicht nur die Verkehrsführung, sondern auch die durchzuführenden Straßenbauarbeiten, z. B. hinsichtlich der räumlichen Arbeitsplat...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weitere... / 2.3 Vorbereitung und Durchführung (Abs. 3)

Rz. 16 Die Norm enthält ein detailliertes Programm zur Einführung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs und regelt insbesondere die notwendigen Datenerhebungen für die wissenschaftliche Untersuchung und die Vorbereitung der Gruppenbildung (A. Becker, in: jurisPK-SGB V, 2. Aufl. 2012, § 268 Rz. 11). Die gesetzlichen Vorgaben werden durch eine Verordnungsermächt...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs

0 Rechtsentwicklung Rz. 1 Die Vorgängervorschrift wurde durch das Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) zum 1.1.1989 eingeführt. Sie regelte den Finanzausgleich in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Der Finanzausgleich in der KVdR wurde durch den Risikostrukturausgleich aufgrund des Gesetzes zur...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 260 Betrieb... / 2.6 Entwicklung des Risikostrukturausgleichs (Abs. 5)

Rz. 16g Abschmelzen von Finanzmittel über der Obergrenze (Abs. 2a) und Abführung an den Gesundheitsfonds (Abs. 4) stehen unter dem Vorbehalt, dass der Risikostrukturausgleich bis zum 31.12.2019 fortentwickelt wird (vgl. § 268 Abs. 5). Unter dieser Voraussetzung ist Abs. 4 ab 1.1.2020 anzuwenden.mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weitere... / 2.5 Fortentwicklung (Abs. 5)

Rz. 18f Der Risikostrukturausgleich ist bis zum 31.12.2019 gesetzlich fortzuentwickeln. Die Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs sind dabei zu berücksichtigen. Das im November 2017 durch den Wissenschaftlichen Beirat vorgelegte Sondergutachten zu den Wirkungen des RSA hat u. a. gezeigt, dass im RSA systematische Über- un...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weitere... / 3 Literatur

Rz. 19 Baumann, Auswahl von 50 bis 80 Krankheiten zur Berücksichtigung im morbiditätsorientierten RSA, ErsK 2008 S. 69. Bericht der Bundesregierung über die Untersuchung zu den Wirkungen des Risikostrukturausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung, BT-Drs. 14/5681. Glaeske, Anpassung des Klassifikationsmodells RxGroups an die speziellen Voraussetzungen in der GKV (Guta...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weitere... / 0 Rechtsentwicklung

Rz. 1 Die Vorgängervorschrift wurde durch das Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) zum 1.1.1989 eingeführt. Sie regelte den Finanzausgleich in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Der Finanzausgleich in der KVdR wurde durch den Risikostrukturausgleich aufgrund des Gesetzes zur Sicherung und Stru...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weitere... / 2.1 Morbiditätsgruppen (Abs. 1)

Rz. 10 Die Norm enthält die Vorgaben für die Morbiditätsorientierung (Satz 1). Es wird insoweit von dem Risikostrukturausgleich nach § 266 abgewichen, wie die Versichertengruppen nach § 266 Abs. 1 Satz 2, 3 und die Gewichtungsfaktoren nach § 266 Abs. 2 Satz 3 auf abweichenden Klassifikationsmerkmalen beruhen. Rz. 11 Der Verweis auf § 266 Abs. 1 Satz 2, 3 beruht auf einem Reda...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weitere... / 2.2 Rechtsverordnung (Abs. 2)

Rz. 15 Die Vorgaben aus Abs. 1 zur Bildung von Morbiditätsgruppen werden durch die Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit nach § 266 Abs. 7 mit Zustimmung des Bundesrates geregelt. Die Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs ist damit dem Verordnungsgeber überlassen worden (BT-Drs. 14/7395). Entsprechend enthalten §§ 29 bis 31 RSAV die Grundsätze der W...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weitere... / 2.4 Regionalkennzeichen (Abs. 4)

Rz. 18c Die Krankenkassen erheben vom 1.7.2017 an versichertenbezogen den amtlichen Gemeindeschlüssel des Wohnorts des Versicherten (Satz 1). Der amtliche Gemeindeschlüssel für das Berichtsjahr 2016 kann am 15.8.2017 an das Bundesversicherungsamt (BVA) geliefert werden. Für Auswertung und Analyse des Risikostrukturausgleichs und seiner Datengrundlagen ist eine regionale Zuor...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 268 Weitere... / 1 Allgemeines

Rz. 8 Die Norm dient der Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs (§ 266) zu einer stärkeren Morbiditätsorientierung (A. Becker, in: jurisPK-SGB V, 2. Aufl. 2012, § 268 Rz. 6). Vorgeschrieben ist die Bildung von Versichertengruppen, die durch eine Rechtsverordnung umzusetzen ist. Damit wird eine Risikoselektion für die Krankenkassen unattraktiv und eine Steuerung zugun...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 271 Gesundh... / 2.8 Verwaltungskosten des Bundesversicherungsamtes (Abs. 6)

Rz. 27 Die Verwaltungskosten des BVA werden aus dem Gesundheitsfonds gedeckt. Das Nähere regelt aufgrund der in der Norm enthaltenen Verordnungsermächtigung § 39 Abs. 5 RSAV. Darin werden allerdings nur die gesetzlichen Vorgaben wiederholt.mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 271 Gesundh... / 0 Rechtsentwicklung

Rz. 1 Die Vorgängervorschrift wurde durch das Gesetz zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheits-Reformgesetz – GRG) v. 20.12.1988 (BGBl. I S. 2477) zum 1.1.1989 eingeführt. Sie betraf den Finanzausgleich in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Der Finanzausgleich in der KVdR wurde durch den Risikostrukturausgleich aufgrund des Gesetzes zur Sicherung und Struk...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 260 Betrieb... / 2.3 Abschmelzen der Betriebsmittel (Abs. 2a)

Rz. 14a Finanzmittel, die die Obergrenze überschreiten, sind abzuschmelzen (Satz 1). Dazu ist der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz zu vermindern. Den Krankenkassen ist dafür eine Frist von 3 aufeinander folgenden Haushaltsjahren gesetzt worden. Die Norm ist ab 1.1.2020 unter der Vorgabe anzuwenden, dass bis dahin der Risikostrukturausgleich gesetzlich fortentwickelt wur...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 260 Betrieb... / 2.2.3 Feststellung der Betriebsmittel (Satz 3)

Rz. 12 Bei der Bemessung der Betriebsmittel sind nur die erfolgswirksamen Ausgaben der Kontenklassen 4 bis 6 (Rz. 5) sowie Zahlungen im Rahmen des Risikostrukturausgleichs zu berücksichtigen. Um die Liquidität der Krankenkasse sichtbar zu machen, wird der Betriebsmittelbestand festgestellt, indem neben den verfügbaren Zahlungsmitteln (Barmittel und Giroguthaben) auch die For...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB V § 271 Gesundh... / 2.3 Liquiditätsreserve (Abs. 2)

Rz. 19 Der Gesundheitsfonds hat eine Liquiditätsreserve vorzuhalten (Satz 1). Zuständig ist das BVA. Die Zielvorgabe von mindestens 20 % (bis 31.12.2014) bzw. 25 % (ab 1.1.2015) einer durchschnittlichen Monatsausgabe des Gesundheitsfonds ist erreicht. Die Liquiditätsreserve deckt unterjährige Schwankungen in den Einnahmen, nicht vorhergesehene Einnahmeausfälle, Aufwendungen für...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Sommer, SGB XI § 65 Ausglei... / 2.1 Einnahmen des Ausgleichsfonds (Abs. 1)

Rz. 4 Der Ausgleichsfonds wird als Sondervermögen durch das Bundesversicherungsamt verwaltet. Damit finden, bezogen auf das Sondervermögen, die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans, Zahlungen, Buchführung und Rechnungslegung sowie Prüfung und Entlastung die Grundsätze des Gesetzes zum Haushaltsrecht des Bundes und der Länder Anwendung (vgl. § 48 HGrG). Das Bundesver...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuer-Anmeldung, Beitr... / 1.2 Rechtskreisangabe Ost und West

Der Beitragsnachweis-Datensatz enthält 2 Felder für die Rechtskreise Ost und West. Es ist jeweils der Rechtskreis zu kennzeichnen, für den die Beiträge bestimmt sind. Hat ein Arbeitgeber Beiträge für Beschäftigte in beiden Rechtskreisen nachzuweisen, muss er sowohl einen Datensatz für den Rechtskreis Ost als auch einen Datensatz für den Rechtskreis West übermitteln. Wichtig K...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 31 Sozialrechtliche Angel... / e) Besondere erstinstanzliche Verfahren vor den Landessozialgerichten und dem Bundessozialgericht

Rz. 31 In Nr. 3300 Nr. 2 VV sind mit dem 2. KostRMoG auch die erstinstanzlichen Verfahren vor dem Bundessozialgericht und den Landessozialgerichten erfasst worden, die bisher als einfache erstinstanzliche Verfahren zu vergüten waren. Rz. 32 In allen diesen Verfahren ist das GKG anzuwenden und es entstehen Wertgebühren. Rz. 33 Dadurch wird in den folgenden, in § 29 SGG genannte...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA)

Zusammenfassung Begriff Der Risikostrukturausgleich (RSA) in der gesetzlichen Krankenversicherung reguliert über immense Finanzströme die finanzielle Ausstattung der Krankenkassen, welche durch unterschiedliche Versichertenstrukturen begründet ist. Die Morbidität (= Krankheitsanfälligkeit) wird innerhalb des Finanzausgleichs berücksichtigt (Begriff des Morbi-RSA). Die Gesamtei...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / Zusammenfassung

Begriff Der Risikostrukturausgleich (RSA) in der gesetzlichen Krankenversicherung reguliert über immense Finanzströme die finanzielle Ausstattung der Krankenkassen, welche durch unterschiedliche Versichertenstrukturen begründet ist. Die Morbidität (= Krankheitsanfälligkeit) wird innerhalb des Finanzausgleichs berücksichtigt (Begriff des Morbi-RSA). Die Gesamteinnahmen aller g...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.4 Ausgaben auf/unter GKV-Ausgabendurchschnitt

So unerwünscht die Wirkung des RSA-Durchschnittsprinzips im Fall regelmäßiger und deutlicher Überkompensation von tatsächlichen Leistungsausgaben ist, so sehr setzt dieses Konzept jedoch den Anreiz, dass die Krankenkasse verstärkt darauf bedacht sein muss, ihre tatsächlichen Ausgaben auf oder unter dem GKV-Ausgabendurchschnitt zu halten. Der Grund hierfür: Höhere Ausgaben we...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 1 Ziel

Ziel des RSA ist es, alle Krankenkassen so zu stellen, als hätten sie die gleichen Versichertenstrukturen. Es sollen die Krankenkassen entlastet werden, die besonders viele alte, gering verdienende Mitglieder und viele beitragsfrei mitversicherte Familienangehörigen haben. Der RSA soll die Krankenkassen belasten, die besonders viele junge, besser verdienende Mitglieder und w...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4 Berechnungsfaktoren

4.1 Finanzkraft der Krankenkasse Die Finanzkraft einer Krankenkasse im Ausgleichsjahr ist das Produkt aus den beitragspflichtigen Einnahmen ihrer Mitglieder und dem Ausgleichsbedarfssatz, also 4.2 Beitragsbedarf der Krankenkasse 4.2.1 Monatliches standardisiertes Leistungsausgabenvolumen Im RSA wer...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.2 Beitragsbedarf der Krankenkasse

4.2.1 Monatliches standardisiertes Leistungsausgabenvolumen Im RSA werden zunächst je Altersgruppe getrennt nach Geschlecht und zusätzlich differenziert nach Krankengeldanspruch und Bezug einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit durchschnittliche Ausgaben für die gesamte gesetzliche Krankenversicherung ermittelt. Daraus berechnet das Bundesversicherungsamt (BVA) sog. V...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 3 Grundpauschale/risikoadjustierter Zu-/Abschlag

Die Krankenkassen erhalten aus dem Gesundheitsfonds für jeden Versicherten eine Grundpauschale und einen risikoadjustierten Zu- oder Abschlag. Um unterschiedliche Belastungen der Krankenkassen zu berücksichtigen, die durch unterschiedliche Familienversichertenanteile entstehen, werden die standardisierten Leistungsausgaben nicht je Mitglied, sondern je Versicherten zugrunde ...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.3 Auswirkungen

Konsequenz dieses Verfahrens ist, dass es sich für eine Kasse im Beitragssatz nicht bemerkbar macht, z. B. besonders einkommensstarke Versicherte anzuwerben, da sie diese Grundlohnvorteile im Risikostrukturausgleich abgeben muss. Es macht sich auch weniger als in der Vergangenheit bemerkbar, wenn sie junge, ledige Mitglieder aufnimmt, da für diese nur ein – ihrer Zugehörigke...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 2 Ausgleich von Risikounterschieden

Damit die gesetzlich Krankenversicherten nicht allzu unterschiedlich finanziell belastet werden, werden bestimmte Risikounterschiede nach einem festgelegten Rechenschema durch das Bundesversicherungsamt ausgeglichen. Dies betrifft die Unterschiede zwischen den Krankenkassen bei den beitragspflichtigen Einnahmen ihrer Mitglieder, bei der Anzahl der familienversicherten Angehöri...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.1 Finanzkraft der Krankenkasse

Die Finanzkraft einer Krankenkasse im Ausgleichsjahr ist das Produkt aus den beitragspflichtigen Einnahmen ihrer Mitglieder und dem Ausgleichsbedarfssatz, alsomehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.2.2 Ermittlung der Finanzkraft

Gleichzeitig wird für die Einnahmeseite die Finanzkraft der jeweiligen Krankenkasse ermittelt. Dazu werden die jeweiligen beitragspflichtigen Einnahmen der Krankenkasse mit dem zuvor vom BVA ermittelten GKV-weiten Ausgleichsbedarfssatz (ABS) multipliziert. Dieser Ausgleichsbedarfssatz entspricht im Prinzip dem GKV-durchschnittlichen Zusatzbeitrag. Allerdings werden bei seine...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.6 Einkommensausgleich

Der kassenindividuell erhobene prozentuale Zusatzbeitrag einer Krankenkasse fließt ebenso wie die paritätisch finanzierten Krankenversicherungsbeiträge vollständig in den Gesundheitsfonds. Neben der Grundpauschale und dem risikoadjustierten Zu- oder Abschlag erhält jede einzelne Kasse seitdem auch einen Betrag aus ihren Zusatzbeiträgen. Hierzu wird der kassenindividuelle Zus...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.5 Berücksichtigung der Krankheitsanfälligkeit

Der Morbi-RSA ist Bestandteil des Zuweisungsverfahrens der Gelder aus dem Gesundheitsfonds, in den alle Krankenkassen die Beiträge der Versicherten abführen. Um die unterschiedliche Risikostruktur der einzelnen Krankenkassen besser zu berücksichtigen, erhalten die Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds neben einer Grundpauschale auch Morbiditätszuschläge entsprechend ihrer V...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.2.1 Monatliches standardisiertes Leistungsausgabenvolumen

Im RSA werden zunächst je Altersgruppe getrennt nach Geschlecht und zusätzlich differenziert nach Krankengeldanspruch und Bezug einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit durchschnittliche Ausgaben für die gesamte gesetzliche Krankenversicherung ermittelt. Daraus berechnet das Bundesversicherungsamt (BVA) sog. Verhältniswerte bzw. standardisierte Leistungsausgaben pro V...mehr

Lexikonbeitrag aus SGB Office Professional
Risikostrukturausgleich (RSA) / 4.2.3 Ausgleichsforderung/-verpflichtung

Zur Ermittlung der eigentlichen Transfersumme wird nun der Saldo aus Beitragsbedarf und Finanzkraft der Kassen gebildet. Ist der Beitragsbedarf höher als die Finanzkraft, so erhält die Krankenkasse Zahlungen entsprechend dieser Differenz. Ist der Beitragsbedarf hingegen niedriger als die Finanzkraft, so muss sie an die anderen Krankenkassen zahlen. Praxis-Beispiel Ermittlung ...mehr