Fachbeiträge & Kommentare zu GmbH-Geschäftsführer

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
HR-Benchmarking / 2.2.2 HR-Benchmarkingstudien

Benchmarkingstudien im engeren Sinne sind diejenigen Analysen, die von vorneherein und primär dem methodischen Vergleich von Kennzahlen und Zustandsbeschreibungen dienen, mit dem Ziele, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und/oder die eigene Leistungsfähigkeit durch das Vorbild der Vergleichspartner entscheidend zu verbessern. Vergütungsbenchmarking: Zu den am weiteste...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Geschäftsführer / 1.2 Beherrschende GmbH-Geschäftsführer

Bei beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern (mehr als 50 % der Anteile) muss darüber hinaus beachtet werden, dass die Gewährung eines Vorteils stets einer klaren, zivilrechtlich wirksamen und vorab getroffenen Vereinbarung bedarf (Rückwirkungsverbot), um eine verdeckte Gewinnausschüttung zu vermeiden. Eine mit einer Gehaltserhöhung verbundene Umwandlung von Barlohnansp...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Geschäftsführer / 1.1 GmbH-Geschäftsführer ohne Mehrheitsanteile

Der Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ist regelmäßig Arbeitnehmer i. S. d. Lohnsteuerrechts. Die von ihm bezogenen Vergütungen sind steuerpflichtiger Arbeitslohn, soweit sie der Bedeutung seiner Arbeitsleistung angemessen sind, d. h., im Zweifel für die gleiche Leistung auch einem Fremden gezahlt würden. Ist dies nicht der Fall, ist eine verdeckte Gewinnausschüttung ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Geschäftsführer / 1 Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH

1.1 GmbH-Geschäftsführer ohne Mehrheitsanteile Der Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ist regelmäßig Arbeitnehmer i. S. d. Lohnsteuerrechts. Die von ihm bezogenen Vergütungen sind steuerpflichtiger Arbeitslohn, soweit sie der Bedeutung seiner Arbeitsleistung angemessen sind, d. h., im Zweifel für die gleiche Leistung auch einem Fremden gezahlt würden. Ist dies nicht de...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Geschäftsführer / 2.1 Kündigungsfristen

Für die Kündigung des Dienstverhältnisses eines GmbH-Geschäftsführers gilt – jedenfalls dann, wenn dieser am Kapital der GmbH nicht beteiligt ist und vertraglich keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde – in entsprechender Anwendung des § 622 Abs. 1 BGB die Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Auch für die außerordentliche Kündigung e...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Geschäftsführer / Zusammenfassung

Begriff Der Geschäftsführer ist Organ einer juristischen Person. Er ist im Innenverhältnis den Mitgesellschaftern gegenüber berechtigt, organisatorische Maßnahmen durchzuführen und dazu den Mitarbeitern Weisungen zu erteilen. Meist vertritt er die Gesellschaft im Geschäftsverkehr nach außen. Der Geschäftsführer einer GmbH ist steuerlich als Arbeitnehmer anzusehen; er bezieht...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Lohnsteuer und Sozialversic... / 3.1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist steuerrechtlich Arbeitnehmer, wenn mit der GmbH ein klarer und eindeutiger, im Voraus geschlossener Dienstvertrag vorliegt. Dabei ist die Entscheidung des Sozialversicherungsträgers über die Sozialversicherungspflicht des Beschäftigungsverhältnisses für die steuerrechtliche Beurteilung ...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / ce) Tätigkeitsvergütungen an Geschäftsführer der Komplementär-GmbH

Rn. 48 Stand: EL 139 – ET: 10/2019 Leistungen des Gesellschafters einer PersGes, die sich wirtschaftlich als Beitrag zur Förderung des gemeinsamen Gesellschaftszwecks qualifizieren lassen, fallen unter die Bestimmung des § 15 Abs 1 S 1 Nr 2 Hs 2 EStG (s Rn 12c zu (4) u s Rn 84 ). Vergütungen (Gehalt, Tantieme uÄ) der geschäftsführenden GmbH an den in ihren Diensten stehenden Ge...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / aa) Treuhänder am KG-Anteil

Rn. 30 Stand: EL 136 – ET: 06/2019 Je nach Art der Entstehung der (fiduziarischen) Treuhänderstellung kann zwischen folgenden Treuhandtypen unterschieden werden, s Fuhrmann, KÖSDI 2006, 15 293 u Sommer/Menzel, GmbHR 2003, 918: Bei der Übertragungstreuhand (sog echte Treuhand) überträgt der Treugeber–Gesellschafter das Eigentum an dem Gesellschaftsanteil an einen Treuhänder mit...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Wank, Die neue Selbstständigkeit, DB 1992, 90; Kunz, Freie-Mitarbeiter-Verträge als Alternative zur Festanstellung?, DB 1992, 326; Hartmann/Christians, Steuerliche Abgrenzung zwischen freiem Beruf, nichtselbstständiger Arbeit u gewerblicher Tätigkeit, DB 1984, 1365; Felix, Hauptberufliche Mitgliederwerber als Gewerbetreibende o Nichtselbstständige?, DStR 1993, 1500; Eckert, Part...mehr

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / bb) Steuerliche Aspekte

Rn. 51b Stand: EL 137 – ET: 08/2019 Wird die stille Beteiligung an einer GmbH als typisch stille Beteiligung qualifiziert (dazu s Rn 51 eingangs), so mindern die Gewinnanteile der stillen Gesellschafter als BA in voller Höhe die KSt u beschränkt (§ 8 Nr 1 Buchst c GewStG: + 25 %, Freibetrag 100 000 EUR) die GewSt bei der GmbH, bei den stillen Gesellschaftern stellen die Gewin...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Verrechnungskonto / 2.1 GmbH – Verrechnungskonto für Auslagen des Geschäftsführers

In der Praxis verauslagt der GmbH-Geschäftsführer oft Ausgaben für die GmbH wie z. B. Bewirtungskosten oder Spritkosten. Andererseits entnimmt der Geschäftsführer aus der GmbH bestimmte Leistungen, z. B. zahlt eine private Rechnung vom GmbH-Konto oder nutzt ein betriebliches Fahrzeug für private Zwecke. Um einen Ausgleich zu ermöglichen und damit der Gewinn/Verlust der Gesel...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Gottwald/Mock, Zwangsvollst... / 3.3 Ruhegelder

Rz. 12 Mit Ruhegeldern sind nicht gesetzliche Renten gemeint, sondern lediglich solche, die aufgrund des Arbeits- bzw. Dienstvertrags geschuldet werden, wie z. B. Betriebsrenten und Beamtenpensionen. Hierzu zählen auch Versorgungsbezüge von Vorstandsmitgliedern einer AG oder von Geschäftsführern einer GmbH (BGH, NJW-RR 1989, 286; BAG, ArbR 2013, 212 = GWR 2013, 191 = FA 2013...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Existenzgründungsberatung d... / 3.3.2 Standard-GmbH

Die Gründung einer "normalen" GmbH ist nur mit einem Stammkapital von 25.000 EUR möglich. § 2 Abs. 1a GmbHG ermöglicht aber eine Standardgründung, wenn der bzw. die Gründer der GmbH das in der Anlage 1 zum GmbHG vorhandene Musterprotokoll verwenden. Eine GmbH unterliegt im vollen Umfang den Vorschriften des HGB, d. h. der Verpflichtung zur Führung von Handelsbüchern und der Er...mehr

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Gottwald/Mock, Zwangsvollst... / 3.3 Durchsetzung des gepfändeten Anspruchs

Rz. 16 Geschuldet wird eine angemessene Vergütung und zwar nicht dem Schuldner selbst, sondern allein im Verhältnis zu den Gläubigern (LAG Baden-Württemberg, ZInsO 2011, 1856). Angemessen (vgl. auch Rz. 17) ist eine Vergütung, die der Drittschuldner einem fremden Arbeitnehmer für eine entsprechende Dienstleistung üblicherweise gewähren müsste. Praktisch ist danach zu fragen,...mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Kompaktübersicht: Finanzrec... / Körperschaftsteuer

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Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Haftung des Verwalters / 1.1 Verschuldensmaßstab

Der allgemeine zivilrechtliche Verschuldensmaßstab ist in § 276 BGB geregelt. Der Verwalter haftet gemäß § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB für Vorsatz und Fahrlässigkeit, sofern nichts anderes bestimmt ist. Grundsätzlich haftet der Verwalter also auch für nur leicht fahrlässig verursachte Pflichtverletzungen. Fahrlässigkeit ist bereits dann gegeben, wenn sich der Verwalter verhört ode...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung des GmbH-Geschäftsführers für Arbeitnehmerbeiträge – Risiken erkennen und Strafen vermeiden

Einführung Der Geschäftsführer hat als vertretungsberechtigtes Organ der GmbH die Pflicht, Beiträge für die Arbeitnehmer zur Sozialversicherung abzuführen und gegenüber der Einzugsstelle (meist die Krankenkasse) vollständige und richtige Angaben zu machen. Kommt er dieser Pflicht nicht, nicht richtig oder nicht vollständig nach, läuft er Gefahr, privat dafür gerade stehen zu ...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 3 Wie kann der Geschäftsführer das Risiko begrenzen?

3.1 Rücklagenbildung Das sicherste Mittel zur Eingrenzung des Risikos einer Strafbarkeit und Haftung ist die Sicherung der Ansprüche der Sozialversicherung durch entsprechende Rücklagen. Für den Fall mangelnder Mittel zum Zeitpunkt der Fälligkeit kann der Geschäftsführer dann auf diese Rücklagen zurückgreifen. 3.2 Zahlung nur des Arbeitnehmeranteils Zahlungen des Arbeitgebers a...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.2 Vorenthalten

Die Strafbarkeit des Geschäftsführers wird objektiv durch drei alternative Handlungen begründet: das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen des Arbeitnehmers das Vorenthalten durch Erteilen falscher oder unvollständiger Angaben gegenüber der Sozialversicherung und das Vorenthalten durch pflichtwidriges Verschweigen sozialversicherungsrechtlich erheblicher Tatsachen. 1.2.1...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.2.2 Vorenthalten durch falsche oder unvollständige Angaben gegenüber der Einzugsstelle

Dieser Straftatbestand umfasst alle Erklärungen, seien sie schriftlich oder mündlich, die im Zusammenhang mit der Sozialversicherungspflicht abgegeben werden und erheblich sind. Umfasst werden insbesondere auch die Fälle der scheinselbständigen Mitarbeiter, bei denen der Geschäftsführer Angaben macht, die entgegen der tatsächlichen Lage den Anschein erwecken sollen, der Mita...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.3 Verschulden

Die Strafbarkeit des Geschäftsführers nach der Norm ist verschuldensabhängig. Der Geschäftsführer hat nur für vorsätzlich vorenthaltene Beiträge einzustehen. Vorsatz bedeutet entweder, dass der Geschäftsführer von der Verfehlung wusste und diese auch wollte oder zwar nicht davon wusste, aber damit rechnete und diesen billigend in Kauf nahm. Handelt der Geschäftsführer hingegen ...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.4.1 Die Nichtzahlung im Rahmen der Insolvenz

Rechtlich unmöglich ist jedenfalls die Zahlung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens, da zu diesem Zeitpunkt die Zahlungsverpflichtungen auf den Insolvenzverwalter übergehen und/oder ein Verfügungsverbot angeordnet wird.mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 2 Wann haftet der Geschäftsführer für die Beiträge persönlich?

Der Fall der Vorenthaltung von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung begründet über den Aspekt der Strafbarkeit gem. § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. §§ 263a, 14 StGB auch eine persönliche Haftung gegenüber der Sozialversicherung. 2.1 2.1. Voraussetzungen der Haftung Die für die Strafbarkeit relevanten Fragestellungen sind in gleicher Weise auch für die Frage der zivilrechtlic...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 2.2 Beweislast

Die Sozialversicherung trägt die Beweislast dafür, dass die GmbH zum Zeitpunkt der Fälligkeit noch zahlungsfähig war. Dies wird regelmäßig dann gelingen, wenn sie nachweisen kann, dass in diesem Zeitraum überhaupt Zahlungen, wie beispielsweise Nettogehälter, Mieten oder andere Forderungen Dritter ausgeglichen wurden. Gelingt dieser Beweis, obliegt es dem Geschäftsführer nach...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 3.1 Rücklagenbildung

Das sicherste Mittel zur Eingrenzung des Risikos einer Strafbarkeit und Haftung ist die Sicherung der Ansprüche der Sozialversicherung durch entsprechende Rücklagen. Für den Fall mangelnder Mittel zum Zeitpunkt der Fälligkeit kann der Geschäftsführer dann auf diese Rücklagen zurückgreifen.mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 3.4 Liquiditätsplan

Sollte der Geschäftsführer in Notfällen darauf angewiesen sein, auf bestehende Rücklagen für die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge zurückzugreifen, kann er einer Strafbarkeit möglicherweise dadurch entgehen, dass er einen Liquiditätsplan aufstellt, aus dem nachvollziehbar hervorgeht, dass er davon ausgehen konnte, durch zu erwartende Zahlungseingänge vor Fälligkeit der...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.1 Strafbarkeit des Geschäftsführers als Organ

Grundsätzlich obliegt die Abführung der Sozialversicherungsbeiträge dem Arbeitgeber, somit der GmbH. Diese kann selbst aber nicht strafbar sein, da sie "nur" eine juristische Person ist. Die strafrechtliche Verantwortung trifft daher gem. § 14 Abs. 1 StGB im Falle der Pflichtverletzung immer den Geschäftsführer als vertretungsberechtigtes Organ der GmbH. Dies gilt grundsätzl...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.2.3 Vorenthalten durch pflichtwidriges in Unkenntnis lassen

Das setzt zunächst voraus, dass eine Pflicht des Arbeitgebers zur Abgabe von Meldungen besteht. In erster Linie ist hiermit die Meldepflicht gem. § 28 a SGB IV gemeint, nach der insbesondere: jeder Neuzugang eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmers oder Auszubildenden jede Gehaltserhöhung oder Einmalzahlung jede Insolvenz der Einzugsstelle zu melden ist.mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.5 Strafrahmen

Der Strafrahmen für die Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen ist sehr hoch. Das Gesetz sieht für den einfachen Fall des Vorenthaltens eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren vor. In besonders schweren Fällen sogar Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 2.1 2.1. Voraussetzungen der Haftung

Die für die Strafbarkeit relevanten Fragestellungen sind in gleicher Weise auch für die Frage der zivilrechtlichen Haftung von Bedeutung. In erster Linie haftet der Geschäftsführer nur für die Abführung des Arbeitnehmeranteils an der Sozialversicherung. Die GmbH bleibt für den Arbeitgeberanteil im Regelfall allein einstandspflichtig. Die Haftung des Geschäftsführers erweiter...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 3.2 Zahlung nur des Arbeitnehmeranteils

Zahlungen des Arbeitgebers an die Sozialversicherung erfolgen gem. § 4 Beitragszahlungsverordnung grundsätzlich zu gleichen Teilen auf den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeberanteil. Der Geschäftsführer hat aber die Möglichkeit zu bestimmen, auf welchen Teil die Zahlung geleistet werden soll. Da der Geschäftsführer für den Arbeitgeberanteil nur unter verschärften Voraussetzunge...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 3.5 Mitteilung bei der Einzugsstelle

Der Geschäftsführer kann der Bestrafung u. U. auch dadurch entgehen, dass er der Einzugsstelle (jeweilige Krankenkasse) gem. § 266a Abs. 6 StGB zum Zeitpunkt der Fälligkeit die Höhe der vorenthaltenen Beiträge mitteilt und sich darüber hinaus erklärt, warum ihm die Zahlung nicht möglich gewesen ist, obwohl er sich ernsthaft darum bemüht hat. Ihm wird im Regelfall eine Nachfr...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 3.7 Letztes Mittel: Amtsniederlegung

Wenn der Geschäftsführer erkennt, dass er zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht in der Lage sein wird, könnte er seiner Verpflichtung auch durch eine Amtsniederlegung vor Fälligkeit entgehen. Denkbar ist insbesondere der Fall, in dem der Geschäftsführer seine Kontovollmacht verliert oder sich wegen interner Meinungsverschiedenheiten...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1 Wie kann sich der Geschäftsführer strafbar machen?

Die Strafbarkeit des Geschäftsführers folgt aus § 266a StGB. Hiernach wird bestraft, wer als Arbeitgeber der Einzugsstelle Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung vorenthält. Ebenso wird seit dem 23. Juni 2004 der Arbeitgeber bestraft, der gegenüber der Einzugsstelle unrichtige bzw. unvollständige Angaben macht oder pflichtwidrig sozialversicherungsrechtlich erhebliche T...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.4.3 Die Nichtzahlung wegen vorübergehender Zahlungsunfähigkeit (Zahlungsstockung)

Problematisch sind die Fälle der nur vorübergehenden Zahlungsunfähigkeit, in denen der Geschäftsführer wegen eines kurzfristigen Zahlungsengpasses (Zahlungsstockung) der Forderung der Sozialversicherung nicht nachkommen kann. In dieser Situation gilt Folgendes: Die Pflicht zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge ist grundsätzlich im Verhältnis zu Schulden anderer Gläub...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 3.6 Haftungsübertragung auf die D & O-Versicherung

Falsch ist die weit verbreitete Ansicht, eine Geschäftsführerversicherung würde auch für diese Pflicht, Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung abzuführen, einstehen. Grundsätzlich haften Versicherungen nie für Vorsatztaten. Zudem ist die Strafe nie durch eine Versicherung abzufangen, sondern regelmäßig selbst zu erfüllen. Ein kleines Trostpflaster: Die meisten Versicher...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / Einführung

Der Geschäftsführer hat als vertretungsberechtigtes Organ der GmbH die Pflicht, Beiträge für die Arbeitnehmer zur Sozialversicherung abzuführen und gegenüber der Einzugsstelle (meist die Krankenkasse) vollständige und richtige Angaben zu machen. Kommt er dieser Pflicht nicht, nicht richtig oder nicht vollständig nach, läuft er Gefahr, privat dafür gerade stehen zu müssen. Da...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 4 Gesetze, Richtlinien und Urteile

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Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.2.1 Vorenthalten der Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers

Das bedeutet die Nichtzahlung an die zuständige Einzugsstelle trotz Fälligkeit. Geschuldete Arbeitnehmerbeiträge sind die durch den Arbeitgeber (gem. § 28e Abs. 1 SGB IV) abzuführenden Arbeitnehmeranteile an der Sozialversicherung. Der Arbeitgeberanteil ist somit von der Strafbarkeit im Rahmen der ersten Alternative nicht umfasst. Gemeint sind Beiträge zur Kranken-, Pflege-, ...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.4.2 Die Nichtzahlung bei dauerhafter Zahlungsunfähigkeit innerhalb der Drei-Wochen-Frist zur Insolvenzantragsstellung

Auch in diesem Falle hat der Geschäftsführer die Beiträge nicht abzuführen. Im Drei-Wochen-Zeitraum ist er nach § 64 Abs. 2 GmbH-Gesetz verpflichtet, vorerst alle Zahlungen einzustellen und keinen Gläubiger zu bevorzugen. Da diese Pflicht mit seiner Pflicht zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge kollidiert, muss er in Fällen der dauerhaften Zahlungsunfähigkeit die Arb...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 1.4 Möglichkeit und Zumutbarkeit der Zahlung

Der Geschäftsführer hat die Zahlung entgegen weit verbreiteter Ansicht in Krisenzeiten nicht persönlich zu leisten. Vielmehr beschränkt sich seine Pflicht darauf, die Zahlung aus Mitteln der GmbH zu begleichen. Eine Zahlung hat daher in den Fällen nicht zu erfolgen, in denen ein Begleichen aus Mittel der Gesellschaft nicht möglich oder unzumutbar ist, denn vorenthalten tut n...mehr

Beitrag aus Haufe Compliance Office Online
Sozialversicherung: Haftung... / 3.3 Ressortverteilung

Bei mehreren Geschäftsführern ist es üblich, die Aufgaben zu verteilen. Sollte ein anderer Geschäftsführer oder eine Lohnbuchhaltung für die Sozialversicherungsbeiträge zuständig sein, wird es dem unzuständigen Geschäftsführer am notwendigen Vorsatz mangeln, da er keine Kenntnis von der Zahlung haben konnte. Praxis-Tipp Für die Behauptung, die Pflichterfüllung fiele nicht in ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Literaturauswertung EStG/KS... / 2.36 § 15 EStG (Einkünfte aus Gewerbebetrieb)

• 2011 Geschäftsführer einer GmbH als Gewerbetreibender / § 15 Abs. 1 EStG Der BFH hat mit Urteil vom 20.10.2010, VIII R 34/08 entschieden, dass GmbH-Geschäftsführer ohne Arbeitsvertrag regelmäßig dann Selbständige sind, wenn sie zugleich Gesellschafter der Gesellschaft sind und mindestens 50 % des Stammkapitals halten. Folge dieser Entscheidung ist, dass die Geschäftsführer ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Literaturauswertung EStG/KS... / 2.42 § 19 EStG (Nichtselbständige Arbeit)

• 2011 Zusätzlichkeitserfordernis Vielfach sind Steuererleichterungen im Rahmen des Arbeitslohns davon abhängig, dass die entsprechende Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erfolgt. Entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung werden Leistungen auch dann zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht, wenn sie auf einer Barlohnumwandlung beruhen....mehr

Lexikonbeitrag aus Finance Office Professional
Reisekosten (ab 2014) / 3.3 Verpflegungskosten der Arbeitnehmer

Der Unternehmer erhält den Vorsteuerabzug aus Verpflegungsleistungen anlässlich einer unternehmerisch bedingten Auswärtstätigkeit des Arbeitnehmers nur, wenn diese von ihm als Arbeitgeber empfangen und in voller Höhe getragen werden. Zusätzlich muss eine auf ihn lautende Rechnung mit gesondertem Ausweis der Umsatzsteuer vorliegen oder eine Kleinbetragsrechnung im Gesamtwert b...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Praxis-Beispiele: GmbH-Geschäftsführer

1 Zuschuss zur privaten Krankenversicherung Sachverhalt Zwischen einem 100-prozentigen Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH und der GmbH als Arbeitgeber besteht folgende Vereinbarung: Gehalt des Geschäftsführers: 4.000 EUR monatlich, Zuschuss zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung: 50 % der monatlich zu zahlenden Versicherungsprämie (private Krankenversicherung 2...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Praxis-Beispiele: GmbH-Gesc... / 2 Dienstwagen ohne Fahrtenbuch

Sachverhalt Zwischen einem 100-prozentigen Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH und der GmbH als Arbeitgeber bestehen folgende Vereinbarungen: Geschäftsführergehalt beträgt 4.000 EUR monatlich, unentgeltliche Gestellung eines Firmenwagens zur privaten Nutzung. Der Brutto-Listenpreis des Firmenwagens beträgt 48.595 EUR. Die Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigke...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Praxis-Beispiele: GmbH-Gesc... / 1 Zuschuss zur privaten Krankenversicherung

Sachverhalt Zwischen einem 100-prozentigen Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH und der GmbH als Arbeitgeber besteht folgende Vereinbarung: Gehalt des Geschäftsführers: 4.000 EUR monatlich, Zuschuss zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung: 50 % der monatlich zu zahlenden Versicherungsprämie (private Krankenversicherung 280 EUR, Pflegeversicherung 40 EUR), Basissc...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Freiwillige Versicherung in... / 7.1.2 Als Unternehmer geltende Personen

Bei folgenden Personen handelt es sich um Unternehmer im Sinne des § 6 SGB VII: Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft werden grundsätzlich nicht als kraft Gesetzes in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert angesehen. Sie können den Unfallversicherungsschutz nur durch Beitritt zur freiwilligen Versicherung erlangen. Fü...mehr