Weimann/Lang, Umsatzsteuer ... / 11.2 Beschränkungen des Vorsteuerabzugs
 

Rz. 51

Nach dem Umsatzsteuerrecht von Frankreich berechtigen verschiedene Aufwendungen nicht zum Vorsteuerabzug. Entsprechende Beschränkungen gelten unter anderem für die folgenden Aufwendungen:

  • Unterbringung von Angestellten (incl. Hotelkosten),
  • Geschenke, ausgenommen von geringem Wert,
  • Kosten für Anschaffung, Miete, Leasing oder Unterhalt von PKW und Motorrädern (Ausnahmen u. a. für Transportunternehmer oder Vermieter),
  • Personenbeförderungskosten,
  • verbotene Werbung für Alkohol,
  • 90 % der Kosten für Kraftstoffe (hier wird gleitend in den kommenden Jahren der anteilige Vorsteuerabzug erhöht).
 

Rz. 52

Weiterhin sind Vorsteuerbeträge vom Abzug ausgeschlossen, wenn sie im Zusammenhang mit unecht steuerfreien Umsätzen stehen.

 

Rz. 53

Führt ein Unternehmen sowohl zum Vorsteuerabzug berechtigende als auch nicht zum Vorsteuerabzug berechtigende Umsätze aus, so ist eine Aufteilung der Vorsteuerbeträge vorzunehmen. Die Vorsteueraufteilung geschieht entweder nach einem globalen Umsatzschlüssel, der auf volle Prozent aufgerundet wird, oder zweistufig.

Im zweistufigen Verfahren sind Leistungen, die nur für Abzugsumsätze oder nur für Ausschlussumsätze verwendet werden, zunächst im Weg der direkten Zuordnung zu verarbeiten und nur der verbleibende Vorsteuerbetrag aufzuteilen.

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