Reuber, Die Besteuerung der... / 4. Folgen der verspäteten Abgabe von Steuererklärungen
 

Tz. 6

Stand: EL 115 – ET: 03/2020

Werden Steuererklärungen nicht fristgerecht abgegeben, können Verspätungszuschläge bis zur Höhe von 10 % der festgesetzten Steuer oder des festgesetzten Messbetrages (Gewerbesteuer) erhoben werden. Der Verspätungszuschlag darf höchstens 25 000 EUR betragen (§ 152 Abs. 2 AO a.F., Anhang 1b). Er ist regelmäßig mit der Steuer festzusetzen (s. § 152 Abs. 2 und 3 AO, Anhang 1b). Nach Ablauf der unter 2. genannten Fristen ist seit der Neuregelung ein Verspätungszuschlag festzusetzen, wenn die Fristen nicht eingehalten wurden. Bei Nichtabgabe der Steuererklärungen können die Finanzbehörden u. U. auch Zwangsgelder androhen und ggf. festsetzen bzw. andere Zwangsmaßnahmen ergreifen (s. §§ 328ff. AO).

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