Die Regelung zum Verlustabzug nach dem, Körperschaftsteuergesetz für Kapitalgesellschaften ist umstritten. Bild: Jrgen Priewe - Fotolia

Das FG Hamburg ist davon überzeugt, dass der Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 2 KStG gegen das Grundgesetz verstößt.

Das FG Hamburg hat das Verfahren dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Bereits in einem früheren Verfahren hat das BVerfG entschieden, dass der Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG a.F. verfassungswidrig ist. Nun geht es um die Frage, ob § 8c Satz 2 KStG a.F. ebenfalls verfassungswidrig ist. Nach dieser Regelung fällt der Verlustvortrag einer Kapitalgesellschaft sogar vollständig weg, wenn innerhalb von fünf Jahren mehr als 50 % der Anteile übertragen werden. 

FG Hamburg, Beschluss v. 29.8.2017, 2 K 245/17

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Schlagworte zum Thema:  Verlustabzug, Kapitalgesellschaft, Grundgesetz, Bundesverfassungsgericht

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