In den vergangenen Tagen wurden mehrfach durch heftige Regenfälle große Schäden verursacht. Die Finanzverwaltung gewährt deshalb Steuerentlastungen. Auch das Hessische Finanzministerium hat nun einen Katastrophenerlass veröffentlicht.

Die Regenfälle in den vergangenen Tagen haben in manchen Regionen große Schäden verursacht. Keller liefen voll, ein Einkaufszentrum stand unter Wasser, das Dach einer Tankstelle in NRW ist eingestürzt und viele Gebäude wurden beschädigt.

Die Finanzverwaltung reagiert auf die Unwetterschäden

Das FinMin Saarland hat den so genannten Katastophenerlass veröffentlicht. Dieser enthält die Billigkeitsregelungen für vom Unwetter (31. Mai auf 1. Juni 2018) unmittelbar betroffene Bürgerinnen und Bürger. Erleichterungen werden demnach beispielsweise gewährt für

  • Stundungs und Vollstreckungsmaßnahmen sowie Anpassung der Vorauszahlungen
  • Nachweise steuerbegünstigter Zuwendungen
  • Verlust von Buchführungsunterlagen

Für Unternehmer gibt es steuerliche Erleichterungen durch Sonderabschreibungen und Rücklagen. Zudem wird in dem Erlass auf Erleichterungen bei der Lohnsteuer, Gewerbesteuer und Grundsteuer aufmerksam gemacht.

Das Hessische FinMin hat ebenfalls einen Katastrophenerlass veröffentlicht und macht auf die Möglichkeit, steuerliche Entlastungen in Anspruch zu nehmen, aufmerksam. "Viele Menschen haben vor Ort durch das Unwetter Hab und Gut verloren, zum Teil sind Existenzen bedroht. Die Hessische Finanzverwaltung steht an der Seite der betroffenen Bürger mit steuerlichen Erleichterungen", betont Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Auch das FinMin NRW macht auf eine entsprechende Vorgehensweise aufmerksam. Bürgerinnen und Bürger soll so schnell und unbürokratisch Unterstützung zukommen.

Hessisches FinMin, Meldung v. 13.6.2018FinMin Saarland, Meldung v. 7.6.2018, FinMin NRW, Meldung v. 8.6.2018

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Schlagworte zum Thema:  Stundung, Rücklage, Sonderabschreibung