In Niedersachsen bekommen Bürger, die durch Hochwasser geschädigt worden sind, auch vom Finanzamt Unterstützung. Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das FinMin Niedersachsen hat bekannt gegeben, dass Bürger, die durch jüngste Überschwemmungen geschädigt wurden, steuerliche Erleichterungen bekommen.

In Abstimmung mit dem BMF wurden verschiedene steuerliche Maßnahmen getroffen, ähnlich wie nach der Hochwasserkatastrophe 2013. So beispielsweise: 

  • Anpassungen der Vorauszahlungen
  • Stundung fälliger Steuern des Bundes und des Landes bis zum 30.11.2017
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge

Bei steuerlichen Nachweispflichten soll großzügig verfahren werden, z. B. bei Spendennachweisen. Das FinMin weist außerdem darauf hin, dass bei Neuanschaffung von Hausrat usw. die Aufwendungen ggf. als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden können. 

Betroffene Bürger sollten sich mit dem zuständigen Finanzamt in Verbindung setzen, damit steuerliche Hilfsmaßnahmen in Anspruch genommen werden können. 

FinMin Niedersachsen, Mitteilung v. 2.8.2017

Schlagworte zum Thema:  Hochwasser, Steuer, Stundung, Vorauszahlung, Außergewöhnliche Belastung

Aktuell
Meistgelesen