FinMin NRW

KI-Einsatz bei der Steuerfahndung


KI-Einsatz bei der Steuerfahndung

Das Bundesland NRW und Fraunhofer IAIS erproben den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)  bei der Steuerfahndung.

Das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) kooperiert mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, um einen KI-Prototyp zur Auswertung digitaler Beweismittel zu entwickeln. Finanziert wird das sechsmonatige Pilotprojekt durch ein Sicherheitsmaßnahmenpaket der Landesregierung, das nach dem Terroranschlag in Solingen beschlossen wurde.

KI wertet Beweismittel aus

Ziel ist es, digitale Asservate schneller und effizienter zu analysieren. Die KI soll große Datenmengen durchsuchen, verschiedene Dateiformate (auch Bilder, Audio, fremdsprachige Inhalte) in Text umwandeln und so Ermittler gezielt bei der Aufdeckung verdächtiger Finanzströme unterstützen. Zum Einsatz kommt ein sogenanntes Retrieval-Augmented-Generation-System, das sogar Interaktionen mit den Daten in Form von "Fragen und Antworten" ermöglicht.

Die technische Leitung auf Seiten des Fraunhofer IAIS übernimmt Prof. Dr. Christian Bauckhage, ein erfahrener KI-Experte. Ziel der Kooperation ist es, Geldflüsse zur Terrorfinanzierung aufzudecken und damit die öffentliche Sicherheit in NRW zu stärken.

FinMin NRW, Meldung v. 10.6.2025


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