Das Hessische FinMin will mehr Personal für IT-Forensik und Netzadministration einstellen. Zudem sollen Millionen in schnellere Netzwerkrechner und leistungsstarke forensische Software investiert werden.

Das gibt das Hessische FinMin bekannt. Die Dienstposten in der IT-Fahndung und der Netzadministration sollen auf 50 verdoppelt werden. Die Technik-Investitionen sollen sich auf rund 2,3 Millionen Euro belaufen. Davon sollen die sechs hessischen Steuerfahndungsstellen in Frankfurt, Darmstadt, Kassel, Offenbach, Wetzlar und Wiesbaden und die Zentralstelle in der Oberfinanzdirektion Frankfurt profitieren.

Profunden Ausbildung und technischen Mittel

"Schon jetzt haben unsere Fahnderinnen und Fahnder einen exzellenten oder, je nach Sichtweise, gefürchteten Ruf. Ausruhen kann und möchte sich darauf aber niemand. Mit dem weiteren Ausbau der digitalen Steuerfahndung erhöhen wir die Zahl der Stellen auf über 300 und sorgen dafür, dass die Fahnder neben einer profunden Ausbildung auch in digitalen Zeiten die technischen Mittel an der Hand haben, um Kriminelle zu stellen", sagte Hessens Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms.

Hessisches FinMin, Meldung v. 11.5.2018

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