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Steuerfahnder trainieren für den Ernstfall

Zunahme von Gefahrensituationen in der täglichen Arbeit der Steuerfahnder
Bild: Haufe Online Redaktion

Am 30.8.2012 treffen sich die Einsatztrainer der Steuerfahndung bereits zum zweiten Mal mit den Einsatztrainern der Polizeidienststellen aus ganz Schleswig-Holstein, um sich auf sportlicher und geistiger Ebene zu vergleichen.

Ausrichter dieses Cups ist zum sechsten Mal die Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin, die wieder hohe Anforderungen an das Können der Einsatztrainer stellen wird.

Seit zwei Jahren werden die Steuerfahnder aus Schleswig Holstein dezentral in den Polizeidienststellen durch eigene Trainer geschult. Insbesondere werden die Steuerfahnder in Selbstverteidigung und praktischen Übungen durch die eigenen Kollegen trainiert.

Mehr als Excel-Tabellen

Hintergrund dieses Trainings ist die Zunahme von Gefahrensituationen in der täglichen Arbeit der Steuerfahnder. Diese Situationen sollen richtig eingeschätzt und bewältigt werden. Finanzministerin Monika Heinold lobt die enge Zusammenarbeit von der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin und der Finanzverwaltung. "Angemessenes Reagieren und Kommunizieren ist in extremen Situationen sehr wichtig." Sie hob hervor, dass die Steuerfahnder beim letzten Mal einen beachtlichen siebten Platz errangen. "Es ist unerlässlich, dass unsere Steuerfahndung optimal auf mögliche Gefahrensituationen vorbereitet ist. Steuerfahnder füllen eben nicht nur Excel-Tabellen aus", so Heinold.

Beim Einsatztrainer-Cup der Polizei werden die Steuerfahnder lediglich bei den Schießübungen anders bewertet als die Polizei. Alle weiteren Disziplinen wie Rettungsübungen, Fahrtraining, Ausdauer- und Geschicklichkeitsübungen gehen gleichgewichtet in die Punktewertung ein. Die Übungen finden an verschiedenen Örtlichkeiten im näheren Umkreis von Eutin statt.

FinMin Schleswig-Holstein, Medieninformation v. 30.8.2012

Schlagworte zum Thema:  Steuerfahndung, Schleswig-Holstein, Finanzverwaltung

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