Das Thema Verrechnungspreise ist von großer Bedeutung für international verbundene Unternehmen. Bild: mauritius images / Wolfgang Filser

Das BMF hat Grundsätze für die Prüfung der Einkunftsabgrenzung durch Umlageverträge zwischen international verbundenen Unternehmen veröffentlicht.

Das BMF weist daraufhin, dass für die Prüfung die Grundsätze des Kapitels VIII der OECD-Verrechnungspreisleitlinien 2017 gelten. Zudem stellt die Finanzverwaltung klar, wann Beiträge zur Kostenumlage zu Fremdvergleichspreisen zu bewerten sind.

Übergangsregelung für Kostenumlagevereinbarungen

Das BMF-Schreiben vom 30.12.1999 (BStBl I S. 1122) wird zum 31.12.2018 aufgehoben. Die Grundsätze des neuen Schreibens sind für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2018 beginnen, anzuwenden. Das BMF weist jedoch auch auf eine Übergangsregelung hin: Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des neuen Schreibens im Bundessteuerblatt bestehende Kostenumlagevereinbarungen werden für einen Übergangszeitraum für Wirtschaftsjahre bis zum 31.12.2019 nach dem Schreiben vom 30.12.1999 gewürdigt.

In Kürze finden Sie an dieser Stelle eine Kommentierung des Schreibens. 

BMF, Schreiben v. 5.7.2018, IV B 5 - S 1341/0 :003


Schlagworte zum Thema:  Verrechnungspreis, Verbundene Unternehmen

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