Im Falle von Anzahlungen bei Bauleistungen stellt sich die Frage, wer Steuerschuldner der Umsatzsteuer ist. Bild: MEV-Verlag, Germany

Der Umsatzsteuer-Anwendungserlass wird zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen nach § 13b Abs. 5 Satz 2 i. V. m. Abs. 2 Nr. 4 UStG angepasst. Im Fokus der Änderungen stehen Anzahlungen.

Bei den Änderungen geht es vor allem um den Zeitpunkt der Vereinnahmungen der Anzahlungen und die Frage nach der Steuerschuld. In dem BMF-Schreiben werden die Anpassungen im Einzelnen veröffentlicht. Das BMF verfügt, dass die Grundsätze des Schreibens in allen offenen Fällen anzuwenden sind. Allerdings wird es nicht beanstandet, wenn Steuerpflichtige für bis zum 31. Dezember 2018 geleistete Anzahlungen die bisherige Fassung der Abschnitte 13.5, 13b.12 und 15.3 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses anwenden.

BMF, Schreiben v. 18.5.2018, III C 3 - S 7279/11/10002-10, veröffentlicht am 28.5.2018

Schlagworte zum Thema:  Anzahlung, Bauleistung, Steuerschuldnerschaft, Umsatzsteuer

Aktuell
Meistgelesen