Anwendungsfragen zur erweiterten Kürzung des Gewerbeertrags

Die Finanzverwaltung beantwortet Anwendungsfragen zur erweiterten Kürzung des Gewerbeertrags nach § 9 Nr. 1 Satz 3 und 4 GewStG in der Fassung des Fondsstandortgesetzes.

Neuregelung durch das Fondsstandortgesetz

§ 9 Nr. 1 Satz 3 und 4 GewStG wurde durch das Fondsstandortgesetz neugefasst. Die Neuregelung erweitert die für die Anwendbarkeit der erweiterten Kürzung der Gewerbeerträge unschädlichen Tätigkeiten (kürzungsunschädliche Tätigkeiten). So können beispielsweise Grundstücks- bzw. Wohnungsunternehmen im Hinblick auf die in § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG genannten Tätigkeiten die erweiterte Kürzung ihres Gewerbeertrags unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin in Anspruch nehmen.

Grundsätze zur Anwendung des § 9 Nr. 1 Satz 3 und 4 GewStG

Die Finanzverwaltung hat aktuell zur Anwendung des § 9 Nr. 1 Satz 3 und 4 GewStG ergänzend zu R 9.2 GewStR und H 9.2 GewStH Grundsätze bekannt gegeben. Dabei geht es um

  • Allgemeine Hinweise
  • Allgemeines zu § 9 Nr. 1 Satz 3 Buchst. b und c GewStG
  • Behandlung von Einnahmen aus dem Betrieb von Blockheizkraftwerken
  • Berechnung der prozentualen Unschädlichkeitsgrenzen im Sinne des § 9 Nr. 1 Satz 3 Buchst. b und c GewStG

Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder v. 17.6.2022

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