Höhere Ausgaben für Prävention

Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Ausgaben für Präventionsleistungen im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Sie stiegen um 172 Millionen auf rund 485 Millionen Euro.

Die Ausgaben für individuelle Vorbeugungsleistungen wie Kurse zur Gewichtsreduktion und Raucherentwöhnung oder Schutzimpfungen hätten zum Beispiel von 201 auf 217 Millionen Euro zugenommen. Für betriebliche Gesundheitsförderung stellten die Kassen demnach 143 Millionen Euro zur Verfügung, nach 75 Millionen im Jahr 2015.

Höhere Ausgaben durch Präventionsgesetz

Hintergrund des Anstiegs ist dem Bericht zufolge das neue Präventionsgesetz. Die darin vorgesehenen Richtwerte von sieben Euro je Versichertem für individuelle Gesundheitsförderung sowie zwei Euro für Prävention in Betrieben, Kitas, Schulen oder Heimen seien damit bereits im ersten Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes weitestgehend erreicht worden.

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