Krankenkassen zahlen Haftpflicht für Hebammen
Die aktuelle auszugleichende Prämienerhöhung durch einen privaten Versicherungsanbieter war bereits im Sommer 2013 angefallen. Sie ist die dritte Steigerung der Berufshaftpflichtkosten seit 2010. Der GKV-Spitzenverband hat mit den Verbänden der Hebammen einen neuen Vertrag unterzeichnet. Darin wurde der komplette Ausgleichsbetrag 2013 auf die Vergütungspositionen für die Hebammenhilfe umgelegt.
Berufshaftpflicht ist Kostentreiber bei der Hebammenhilfe
Dieser Ausgleich der Kostensteigerungen des privaten Versicherungsanbieters im Hebammenhilfevertrag erfolgte zusätzlich zu den jährlichen Vergütungssteigerungen. Zuletzt waren die Vergütung der Hebammen Anfang 2013 um über 12 % angehoben worden. Für jede einzelne Haus- oder Geburtshausgeburt von einer freiberuflich tätigen Hebamme finanzieren die gesetzlichen Krankenkassen somit insgesamt seit 2010 zwischen 140 und 200 EUR allein für den Ausgleich der kontinuierlich gestiegenen Berufshaftpflichtversicherungen.
Nur 2 Unternehmen versichern Hebammen
In Deutschland versichern 2 Gruppenhaftpflichtversicherungen fast alle 5.140 freiberuflich tätigen Hebammen mit Geburtshilfe. Insgesamt gibt es ca. 14.000 freiberuflich tätige Hebammen. Die Mitgliedshebammen des Berufsverbandes freiberuflicher Hebammen Deutschlands können sich bei der Nürnberger Versicherung und die Mitgliedshebammen des Deutschen Hebammenverbandes bei der Bayerischen Versicherungskammer versichern.
Berufshaftpflichtprämie für Hebammen soll weiter steigen
Seit Jahren gibt es daher keinen Wettbewerb auf dem Versicherungsmarkt für Berufshaftpflichtversicherungen, die das Geburtsrisiko mitversichern. Sowohl für das Jahr 2014 als auch für das Jahr 2015 haben die privaten Versicherungsanbieter nach Informationen der Hebammenverbände bereits weitere Erhöhungen von jeweils rund 20 % angekündigt.
-
Wie wirkt sich Krankengeld auf die Rente aus?
1.010
-
Urlaub während Krankschreibung: Was ist zu beachten?
702
-
Neue Arbeitsverhältnisse
636
-
Einmalzahlungen und ihre Wirkung auf das Krankengeld
358
-
Entgeltfortzahlung und Krankengeld - unterschiedliche Berechnungen beachten
338
-
Die rechtmäßige Aufforderung durch die Krankenkasse
248
-
Entgeltfortzahlung statt Kinderkrankengeld für Azubis
235
-
Erste Fragen zur neuen AU-Bescheinigung
227
-
Widerspruch gegen die Aufforderung der Krankenkasse zur Reha
191
-
Kinderkrankengeld bei stationärer Mitaufnahme
183
-
Elektronische Krankschreibung führt zu mehr erfassten Fehlzeiten
20.03.2026
-
Kabinett bringt antragsloses Kindergeld auf den Weg
18.03.2026
-
Aktuelle Finanzentwicklung der GKV 2025
17.03.2026
-
Lungenkrebs-Früherkennung ab April Kassenleistung für Risikogruppen
16.03.2026
-
Einigung über sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen erzielt
13.03.2026
-
Ursprüngliche Pflegegradeinstufung bleibt maßgeblich bei Zweifeln
12.03.2026
-
Gericht erkennt Schülerunfall auf Umweg als versichert an
11.03.2026
-
GKV-Spitzenverband übergibt neunten Bericht zur Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses
10.03.2026
-
Bundestag beschließt Änderungen an der Krankenhausreform
09.03.2026
-
Rentenerhöhung 2026
09.03.2026