Das erste Argument der Ungültigkeitsrechtsprechung des BGH ist der Schutz der Gesellschafter.[26] Dass jedenfalls im Falle einer Zustimmung der Mitgesellschafter[27] der Schutz der Mitgesellschafter der Erteilung einer Vorsorgevollmacht nicht entgegensteht, sieht auch der BGH, der seine Entscheidung auf die weiteren Argumente der Rechtssicherheit und der Verantwortlichkeit des Geschäftsführers stützt.

[26] BGH v. 18. 7. 2002 – III ZR 124/01, DNotZ 2003, 147, 148 m.w.N. der früheren BGH-Rechtsprechung.
[27] Zur Frage des Zustimmungserfordernisses vgl. Horn/Hölscher, Anwaltformulare Vorsorgevollmachten, § 3 Rn 10 ff.

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