Strafprozeßordnung / § 350 Revisionshauptverhandlung
 

(1) 1Dem Angeklagten, seinem gesetzlichen Vertreter[1] und dem Verteidiger sowie dem Nebenkläger und den Personen, die nach § 214 Absatz 1 Satz 2 vom Termin zu benachrichtigen sind,[2] sind Ort und Zeit der Hauptverhandlung mitzuteilen. 2Ist die Mitwirkung eines Verteidigers notwendig, so ist dieser zu laden.[3]

 

(2) 1Der Angeklagte kann in der Hauptverhandlung erscheinen oder sich durch einen Verteidiger mit nachgewiesener [4]Vertretungsvollmacht vertreten lassen. 2Die Hauptverhandlung kann, soweit nicht die Mitwirkung eines Verteidigers notwendig ist, auch durchgeführt werden, wenn weder der Angeklagte noch ein Verteidiger anwesend ist. 3Die Entscheidung darüber, ob der Angeklagte, der nicht auf freiem Fuß ist, zu der Hauptverhandlung vorgeführt wird, liegt im Ermessen des Gerichts.[5]

[1] Eingefügt durch Gesetz zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Anwesenheit in der Verhandlung. Anzuwenden ab 21.12.2018.
[2] Eingefügt durch Gesetz zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Anwesenheit in der Verhandlung. Anzuwenden ab 21.12.2018.
[3] Geändert durch Gesetz zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Anwesenheit in der Verhandlung. Anzuwenden ab 21.12.2018.
[4] Geändert durch Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs. Anzuwenden ab 01.01.2018.
[5] Geändert durch Gesetz zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Anwesenheit in der Verhandlung. Anzuwenden ab 21.12.2018.
[6] Abs. 3 aufgehoben durch Gesetz zur Stärkung des Rechts des Angeklagten auf Anwesenheit in der Verhandlung. Anzuwenden bis 20.12.2018.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Deutsches Anwalt Office Premium. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Deutsches Anwalt Office Premium 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge