(1) Ein Ausländer, der rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat, kann auf seinen Antrag eingebürgert werden, wenn seine Identität und Staatsangehörigkeit geklärt sind und[1] er

 

1.

handlungsfähig nach § 37 Absatz 1 Satz 1 oder gesetzlich vertreten ist,

 

2.

weder wegen einer rechtswidrigen Tat zu einer Strafe verurteilt noch gegen ihn auf Grund seiner Schuldunfähigkeit eine Maßregel der Besserung und Sicherung angeordnet worden ist,

 

3.

eine eigene Wohnung oder ein Unterkommen gefunden hat,[2]

 

4.

sich und seine Angehörigen zu ernähren imstande ist und[3]

seine Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse gewährleistet ist.[4]

 

(2) Von den Voraussetzungen des Absatzes 1 Nummer 2 und 4[5] kann aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Vermeidung einer besonderen Härte abgesehen werden.

[1] Eingefügt durch Drittes Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes. Anzuwenden ab 09.08.2019.
[2] Geändert durch Drittes Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes. Anzuwenden ab 09.08.2019.
[3] Geändert durch Drittes Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes. Anzuwenden ab 09.08.2019.
[4] Angefügt durch Drittes Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes. Anzuwenden ab 09.08.2019.
[5] Geändert durch Viertes Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes. Anzuwenden ab 20.08.2021.

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