FoVo 06/2019, Geht der Schu... / I. Das Problem

Auf den Mahnbescheid folgt der Widerspruch

Unser Mandant berühmt sich als Gläubiger gegen den Schuldner einer Forderung von 2.137,56 EUR. Nachdem der Schuldner vorgerichtlich auf verschiedene Mahnungen des Gläubigers ebenso wenig reagiert hat wie auf unsere anwaltlichen Mahnungen, wurde das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet. Der Schuldner hat nunmehr gegen den ihm zugestellten Mahnbescheid Widerspruch eingelegt.

Aber damit nicht genug

Soweit entspricht dies einem üblichen Verfahren. Üblich sicher auch, dass der Schuldner keinen Grund für seinen Widerspruch angegeben hat. Nun hat er es aber nicht bei dem Widerspruch belassen, sondern zugleich auch noch die Abgabe an das Streitgericht beantragt. Das Streitgericht fordert uns nunmehr auf, die weiteren Gerichtskosten zu zahlen und den Anspruch zu begründen. Dabei betreiben wir das Verfahren doch gar nicht weiter. Ist der Schuldner trotzdem im Recht?

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