PERSONALquarterly 3/2026

Der Beitrag untersucht Haltungen und Kompetenzen zu HR-Analytics im HRM und fragt, wie sich eine datengestützte Arbeits- und Entscheidungspraxis fördern lässt, die Daten-Insights und professionelles Urteil verbindet. Praktische Implikationen: Wirksame HRA-Praxis entsteht dort, wo rollenspezifische Data Literacy, arbeitsnahe Formate, vermittelnde Rollen, nutzbare Analyseprodukte und verbindliche Governance-Daten im HR-Alltag verständlich und entscheidungsrelevant machen. 

HR-Analytics gilt seit einigen Jahren als ein zentraler Hebel, um das HRM von einer überwiegend erfahrungsgeleiteten Praxis zu einer datenbasierten, evidenzorientierten Funktion weiterzuentwickeln (McCartney/Fu, 2022; Di Lauro et al., 2024). Entsprechend hoch sind die Erwartungen: HR-Analytics (HRA) soll dazu beitragen, die Qualität von Personalentscheidungen zu verbessern, HR enger an den strategischen Zielen des Unternehmens auszurichten und die Position der HR-Funktion im Unternehmen zu stärken (Loscher/Bader, 2022). Datenbasierte Business-​Cases sollen den Einfluss von HRM auf Geschäftsergebnisse aufzeigen und so auch die strategische Position von HR stärken (Diefenhardt et al., 2024). Dafür müssen Analysen über klassische Workforce-Analytics hinausgehen und sich an zentralen Geschäftsherausforderungen orientieren, um echten strategischen Mehrwert zu bieten (Levenson, 2018). Doch zwischen theoretischem Anspruch und gelebter Praxis klafft häufig eine deutliche Lücke – genau hier set...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift PERSONALquarterly.
PERSONALquarterly 3/2026

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Schlagworte zum Thema:  PERSONALquarterly, Analytics