PERSONALquarterly 3/2026

Der demografische Wandel führt dazu, dass die Zahl der Eigentümer von Unternehmen, die sich altersbedingt zurückziehen, seit knapp 20 Jahren stetig steigt. Daher stehen immer mehr Familienunternehmen vor der Nachfolgerfrage und den damit verbundenen (personalpolitischen) Aufgaben. Die Nachfolgeregelung braucht aber ein anderes personalpolitisches Instrumentarium als die Nachfolgeplanung von Führungspositionen. 

Bisherige Forschungsarbeiten beschäftigen sich vor allem mit den Folgen des demografischen Wandels für das Personal in Unternehmen. Allerdings wirkt sich der demografische Wandel auch auf die Eigentümerinnen und Eigentümer von Unternehmen aus. So führt nämlich die demografisch bedingte Alterung der Inhaberinnen und Inhaber von Familienunternehmen dazu, dass die Zahl derer, die ihre Nachfolge regeln müssen, seit Jahren stetig steigt. Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf Umfang und Art der Unternehmensnachfolgen sind bereits seit einiger Zeit zu beobachten und werden sich in näherer Zukunft noch weiter verstärken. Diesen Entwicklungen sowie ausgewählten personalpolitischen Herausforderungen im Nachfolgeprozess gehen wir im Folgenden nach und zeigen, warum Maßnahmen der Nachfolgeplanung des Human Ressource Managements hierfür nur selten geeignet sind. 

Auch wenn rund 86 beziehungsweise 90 Prozent aller Unternehmen in Deutschland inhaber- oder familiengeführt sind (Stiftung Famil...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift PERSONALquarterly.
PERSONALquarterly 3/2026

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Schlagworte zum Thema:  PERSONALquarterly, Demografischer Wandel