PERSONALquarterly 3/2026

Liebermann und Frei untersuchen, inwiefern agile Arbeitsweisen mit der Befriedigung psychologischer Grundbedürfnisse zusammenhängen und welche Mechanismen sowie Kontextbedingungen dabei eine Rolle spielen. Der Beitrag zeigt, welche individuellen und organisationalen Voraussetzungen nötig sind, damit Ressourcen gefördert, Anforderungen bewältigt werden und so agile Arbeit motivierend wirkt.

Agilität lässt sich als die Fähigkeit von Organisationen und Teams verstehen, unter volatilen Bedingungen, etwa technologischem Wandel, globalem Wettbewerb, verkürzten Innovationszyklen oder sich schnell verändernden Kundenanforderungen, schnell, flexibel und kundennah zu handeln. Dabei stellen vor allem kurze Planungszyklen, eine iterative Entwicklung, eine enge Einbindung von Stakeholdern und kontinuierliches Feedback zentrale Elemente dar (Highsmith, 2002). In den vergangenen Jahren hat sich diese Arbeitsform weit über die IT-Branche hinaus etabliert. Heute finden sich agile Praktiken, wie die von Schwaber und Sutherland (2020) entwickelten Scrum-Arbeitstechniken, auch in Industrieunternehmen, wissensintensiven Dienstleistungen, Start-ups sowie zunehmend im öffentlichen Sektor. Mit der Einführung dieser neuen Methoden der Zusammenarbeit wird die Erwartung verknüpft, Innovationsprozesse zu beschleunigen, die Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen und die Selbstverantwortung sowie Motiva...

Jetzt weiterlesen
Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift PERSONALquarterly.
PERSONALquarterly 3/2026

Das Wissenschaftsjournal PERSONALquarterly ist die ideale Lektüre für alle Personalfachleute, die ihre Entscheidungen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse treffen wollen. Es veröffentlicht aktuelle Forschungsergebnisse aus allen Wissensgebieten, die für praktische Personalarbeit relevant sind.

Abonnieren Sie das Magazin, um den Beitrag vollständig zu lesen
Schlagworte zum Thema:  PERSONALquarterly, Agilität