Metaverse: Bedrohung und Chance für die Tagungswirtschaft
Hotels können ihr reales Geschäft im Metaverse positionieren, indem sie einen virtuellen Zwilling ihres Hotels im Metaverse bauen und den potenziellen Gästen einen virtuellen Probeaufenthalt ermöglichen. Das könne für viele Hotels mit vielen unterschiedlichen Event- und Tagungsräumen eine Chance auf eine bessere Position im Wettbewerb sein, meint Pero Micic, Unternehmensberater und Chef der Future Management Group AG. Gleichzeitig müssten die Hotels aber auch zur Kenntnis nehmen, dass - sobald das Metaverse etabliert sei - deutlich weniger reale Meetings und Konferenzen stattfinden werden.
Umschulungen im virtuellen Raum
Dieser Trend habe durch Zoom & Co. schon längst begonnen. Im Metaverse würden virtuelle Events noch deutlich attraktiver. Es werde aber keinesfalls nur um Unterhaltung gehen, sondern auch um Lernen durch konkrete (emotionale) Erfahrungen. Es gibt laut Micic erste Beispiele, die dem Metaverse sehr nahe kommen: Die Stanford University betreibt eine virtuelle Lernwelt auf „ Virbela“. Die WBS-Akademie, Berlin, macht Umschulungen zum Beispiel auf dem WBS Learnspace 3D. Metaverse ist kein virtueller Themenpark.
Die Grenzen werden eingerissen
Die Eventagentur Vok Dams Events ergänzt, dass im Metaverse endlich „echte“ Live-Erfahrungen im dreidimensionalen Raum möglich seien. Das bedeutete, Interaktionen würden menschlicher. „Die erweiterte digitale Identität in Form eines Avatars kann während einer digitalen Veranstaltung in 3D gehen, sprechen, Hände schütteln, teilen, liken, kommentieren und konsumieren. Man kann sich frei bewegen, erlebt Zufallsmomente, zufällige Begegnungen und kann genauso interagieren wie auf jedem echten Live-Event. Digitale Interaktionen werden menschlicher, die Partizipation gesteigert. Die emotionale Komponente findet durch die vielen Interaktionsmöglichkeiten neue starke Wege. Die Grenzen zwischen virtueller und echter Welt werden vom Metaverse komplett eingerissen werden, erwartet deshalb Vok Dams.
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