22.11.2016 | Top-Thema HR Next Generation Award 2016

Alle Finalisten der vergangenen Jahre

Initiatoren HR Next Generation Award 2014

Kapitel
Die Finalisten des "HR Next Generation Award" 2015 mit der Jury
Bild: recklinghausen, lux-fotografen

Wer hat es im vergangenen Jahren und in den Vorjahren ins Finale des HR Next Generation Awards geschafft und konnte sich letztlich durchsetzen? Wir stellen ihnen den Gewinner und die Finalisten 2015 ebenso wie die besten fünf Teilnehmer aus allen anderen Wettbewerbsrunden vor.

Die fünf Finalisten des HR Next Generation Award 2015


Der Gewinner: Florian Conradi, 32 Jahre, EnBW Energie Baden-Württemberg, Karlsruhe

Als Programmleiter Konzerntrainees und Referent Sonderaufgaben Personalentwicklung bei EnBW Energie Baden-Württemberg verantwortet Florian Conradi seit September 2013 das Traineeprogramm des EnBW-Konzerns. Außerdem ist er Mitbegründer des Projekts "1492@EnBW". Hinter diesem Namen verbirgt sich ein neues Personal- und Innovationsinstrument, das es engagierten Mitarbeitern erlaubt, sich über den originären Aufgabenbereich hinaus zu entwickeln und selbständig, auf freiwilliger Basis, konkrete Projekte in autonomen Teams zu bearbeiten. Zuvor entwickelte Florian Conradi als Projektleiter für die EnBW Perspektiven GmbH neue Personalprodukte zur professionellen Begleitung beim Jobwechsel und Unterstützung des persönlichen Veränderungsmanagements.

Florian Conradi, geboren 1983 in Hannover, studierte Maschinenbau in Hannover. Seinen Einstieg bei EnBW absolvierte er 2012 als Sachbearbeiter Forschung und Innovation. Anschließend nahm er als Konzerntrainee an einem generalistischen Einstiegs- und Entwicklungsprogramm für "High Potentials" teil. Seit September 2013 ist er mit Personalaufgaben betraut.  

"Menschen zu motivieren, Niederlagen durchzustehen, gemeinsam Erfolge zu feiern, das alles habe ich als Kapitän der Wasserball Junioren-Nationalmannschaft erlebt und hat mich für mein weiteres Leben stark geprägt", sagt Florian Conradi über sich selbst. Dass sein Arbeitgeber ihm als Quereinsteiger die Leitung des Konzerntrainee-Programms noch während der Traineezeit übertragen habe, zeige ein hohes Vertrauen und bedeute für ihn eine besondere Verantwortung.

 

Florian Keppeler, 24 Jahre, Landratsamt Lindau

Seit September 2014 ist Florian Keppeler im Personalmanagement des Landratsamts Lindau unter anderem für Personalauswahl und -entwicklung sowie für die Modernisierung des HR-Managements zuständig. Seitdem hat er ein Talent-Förderprogramm für Nachwuchsführungskräfte im Landratsamt gestartet, die Arbeitgebermarke #beAmt aufgebaut sowie ein Forschungsprojekt zur zukunftsfähigen Personalprojekt für Kommunen angestoßen, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund läuft und den Anstoß für seine Masterthesis darstellt.

Derzeit studiert Florian Keppeler parallel an der Zeppelin Universität Friedrichshafen in einem Vollzeit-Masterstudium "Politics, Administration, International Relations". Deshalb hat er seine Arbeitszeit im Moment auf 20 Stunden pro Woche reduziert. In seiner Masterarbeit befasst er sich mit der Motivation des Nachwuchses für den öffentlichen Dienst und geht der Fragestellung nach: Wie kann der öffentliche Dienst wieder sexy für Nachwuchskräfte sein, trotz geringerem Verdienst? Der 24-Jährige wurde in Mindelheim geboren und absolvierte von 2011 bis 2014 ein duales Studium an der FH für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Hof, das er mit einem Diplom in Verwaltungswirtschaft sowie dem Ausbildungsabschluss als Regierungsinspektor beendete.

Florian Keppler über sich selbst: "Arbeit im Human-Resource-Bereich heißt für mich Herzblut." Aus seiner Sicht machen nicht nur komplexe rechtliche Fragestellungen, sondern auch das tägliche Zusammenspiel mit den Akteuren das HR-Management zu einem sehr attraktiven, komplexen und spannenden Tätigkeitsfeld.

 

Cindy Benzing, 33 Jahre, Heraeus Holding, Hanau

Seit April 2015 ist Cindy Benzing als Global HR Business Partner für die beiden weltweiten Business Units Heraeus Chemicals und Heraeus Electronics verantwortlich sowie Mitglied der Geschäftsleitung in diesen Unternehmensbereichen. Zu ihren Tätigkeitsbereichen gehören unter anderem die Entwicklung der HR-Strategie und Implementierung relevanter Maßnahmen, die Beratung des Leitungsteams in allen HR-Themen sowie die Rekrutierung von Führungskräften und die Nachfolgeplanung. Zuvor war sie als Projektleiterin Corporate Development für die Hereaus Holding tätig und davor im Vergütungsmanagement sowie der betrieblichen Altersversorgung. 

Ihren Einstieg bei Heraeus absolvierte die 33-Jährige bereits 2001, als sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau startete. Später nahm sie ein berufsintegrierendes BWL-Studium an der Fachhochschule Mainz auf. Während ihrer Tätigkeit für das Unternehmen bewegte sie bereits mehrere HR-Projekte, unter anderem die Entwicklung eines neuen, die Unternehmensstrategie abbildenden und weltweit einheitlichen Bonussystems für alle leitenden Angestellten und AT-Mitarbeiter. Zudem führte sie eine ausführliche Demografieanalyse durch und leitete daraus Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens ab. 

Cindy Benzing bewirbt sich für den HR Next Generation Award, weil sie in allen Positionen von Anfang an Verantwortung für die jeweiligen Themen übernommen und sich nicht gescheut hat, Entscheidungen zu treffen: "Neben meinem jeweiligen Verantwortungsbereich unterstütze ich auch begeistert in übergreifenden Themenstellungen und Projekten und treibe diese aktiv voran."

 

Sabine Burmeister, 26 Jahre, Deutsche Telekom/T-Systems MMS, Leinfelden-Echterdingen

Als fachliche Leiterin des Online Talent Communication Teams der Telekom konzipiert und verantwortet Sabine Burmeister die Social Media Strategie von Telekom Karriere. In dieser Rolle begleitet sie in verschiedenen Social-Media-Kanälen sowie auf der deutschen und globalen Karrierewebseite jährlich über 2,5 Millionen Kandidaten – von Schülern über Studenten und Absolventen bis hin zu erfahrenen Fachkräften. Darüber hinaus optimiert sie laufend den Arbeitgeberauftritt im Web mit Blick auf Candidate Experience, Arbeitgebermarke und Interaktivität.

Sabine Burmeister wurde 1988 in Berlin geboren und studierte an der Technischen Universität Ilmenau sowie an der Steinbeis Hochschule Berlin – School of International Business & Entrepreneurship. Die Medienwirtschaftlerin mit einem Double Degree in General Management ist erst seit November 2013 in ihrer aktuellen Position tätig. Zuvor hat sie neben ihrem Studium die globale Hochschulmarketing-Kampagne "Blind Applying" konzipiert, bei der sich Studierende mit einer einzigen Bewerbung für Praktika in 18 verschiedenen Unternehmen bewerben konnten. Teilnehmende Firmen waren neben der Deutschen Telekom unter anderem Allianz, BASF, Evonik, Merck und Thyssenkrupp. Ehrenamtlich engagiert sich Sabine Burmeister als Business Advisor der Studentenorganisation "Enactus Reutlingen".

Sabine Burmeister sieht sich als HR-Next-Generation-Personalerin, weil sie eine Leidenschaft hat und keinen Job. Sie sagt über sich: "In meinen zwei Jahren Berufserfahrung in ich stolz darauf, in der HR-Welt so viel bewegen zu können – darin liegt mein täglicher Antrieb für mehr…"

 

Christiane Schwarzer, 32 Jahre, EnBW Energie Baden-Württemberg, Karlsruhe

Als Managerin Innovation arbeitet Christiane Schwarzer seit Januar 2015 in einem Start-up-Projekt bei EnBW Energie Baden-Württemberg. Dieses Projekt verkauft E-Trainings, Lern- und Steuerungsplattformen im Infotainment-Format. Dort ist sie stark in Themen zur Digitalisierung der Personalentwicklung eingebunden. Zudem konzipierte Christiane Schwarzer auf Basis der gleichen Technik den Frauencampus "Move On" auf. Ziel des Projekts ist es, mehr Frauen für das Management sichtbar zu machen und ihnen eine eigene Steuerung der persönlichen Weiterentwicklung zu ermöglichen. Seit ihrem Einstieg bei EnBW im September 2006 übte Christiane Schwarzer zahlreiche HR-Rollen aus, unter anderem als Personalreferentin im Personalmarketing und in der strategischen Personalentwicklung sowie als HR-Managerin im Recruiting Center.

Ursprünglich hatte Christiane Schwarzer International Business in Dresden und Dublin mit dem Schwerpunkt internationales Marketing und Management studiert. Ein Praktikum an der Corporate University der EDF in Paris weckte dann aber ihr Interesse an Personalthemen. Auch ihre Diplomarbeit zum Thema Studentenbindungsprogramme befasste sich mit Inhalten rund um Personalmarketing und -kommunikation und fand bereits in Zusammenarbeit mit ihrem späteren Arbeitgeber statt.

"Mein Profil als HR-Generalistin ist nun rund und ich freue mich auf die künftigen Herausforderungen, die mich im Thema HR beschäftigen werden", begründet Christiane Schwarzer ihre Bewerbung für den HR Next Generation Award. Sie freut sich insbesondere darauf, beim DGFP-Lab den PE-Campus und den Frauencampus vorzustellen.

Hier geht's zur Bilderserie "HR Next Generation Award: Finalisten der vergangenen Jahre"

Schlagworte zum Thema:  HR Next Generation Award

Aktuell

Meistgelesen