Arnold/Gräfl, TzBfG § 13 Ar... / 3.4.1 Keine automatische Vertretungspflicht
 

Rz. 16

Die Diskussion, ob unabdingbares Wesensmerkmal von Job-Sharing die automatische Vertretungspflicht ist, wurde durch § 5 Abs. 1 Satz 1 BeschFG 1985 und die ablösende Regelung des § 13 Abs. 1 Sätze 2, 3 TzBfG beendet. Eine vorab vertraglich vereinbarte automatische Vertretungspflicht ist unzulässig. Damit soll auch das Modell der Arbeitsplatzteilung von dem Modell der Arbeit auf Abruf abgegrenzt werden.

 

Rz. 17

Die Vertretungsarbeit ist ein besonders geregelter Fall der Mehrarbeit bei Verhinderung des zu vertretenden Arbeitsplatzpartners. Als Vertretungsgründe kommen die in der Person des Vertretenen liegenden Gründe wie typischerweise Krankheit, Urlaub und Fortbildung in Betracht. Arbeitsverweigerung ist kein Verhinderungsfall (LAG München, Urteil v. 15.9.1993, 5 Sa 976/92).

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