BAMF und BA fördern Sprachkurse für ausländische Arbeitnehmer
Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten letzte Woche der Präsident der BAMF, Manfred Schmid, und der Vorstand Grundsicherung der BA, Heinrich Alt. Die Vereinbarung sieht vor, dass beide Institutionen in den Jahren 2014 bis 2020 bei der Durchführung berufsbezogener Sprachförderung kooperieren werden. Konkret bedeutet das eine Neuauflage des sogenannten ESF-BAMF-Programms, das erstmals 2009 startete und inzwischen bundesweit Sprachförderung für Nicht-Deutsch-Muttersprachler bietet.
Angebot richtet sich auch an Beschäftigte in Betrieben
Ziel der Kooperation sei es, neue Potenziale für den Arbeitsmarkt zu erschließen, so Schmid. Noch zu viele Menschen fänden keinen ihrer Ausbildung entsprechenden Arbeitsplatz, weil sie bisher keine Möglichkeit hatten, die für den Beruf erforderlichen Sprachkenntnisse zu erwerben. Im Einzelnen umfassen die Kurse des ESF-BAMF-Programms 730 Unterrichtseinheiten. Neben dem berufsbezogenen Sprachunterricht sieht das Programm auch Fachunterricht und ein Praktikum vor. Die Kurse richten sich an Empfänger der Grundsicherung für Arbeitssuchende, aber auch an Nichtleistungsempfänger, Beschäftigte und Asylbewerber mit einem nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt.
Finanzierung erfolgt über Freistellung mit Lohnfortzahlung
Beschäftigte können an dem Programm teilnehmen, wenn die Vermittlung berufsbezogener Kenntnisse der deutschen Sprache zu Erhalt oder Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit notwendig ist. Betriebe, die das Programm für ihre ausländischen Arbeitnehmer nutzen möchten, können diesbezüglich mit dem ortsansässigen ESF-BAMF-Kursträger kooperieren. Als Ansprechpartner für Verantwortliche in den Betrieben stehen die Außendienstmitarbeiter des Programms zur Verfügung. Die Finanzierung der Kurse läuft laut Informationen des BAMF über eine Freistellung der betroffenen Mitarbeiter unter Lohnfortzahlung. Weitere Kosten entstehen den Betrieben und Teilnehmern für die ESF-BAMF-Kurse nicht.
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
631
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
501
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
374
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
262
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
204
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
199
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
191
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1804
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
150
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
149
-
Workations brauchen Vertrauen und klare Regelungen
23.03.2026
-
Wie der berufliche Wiedereinstieg gelingt
20.03.2026
-
HR-Kosten steigen trotz Sparzwang
19.03.2026
-
"Wir wollen Transformation in Echtzeit abbilden"
18.03.2026
-
Warum Organisationen eine Talent Roadmap brauchen
18.03.2026
-
Fünf Tipps für erfolgreiche HR-Software-Projekte
18.03.2026
-
Warum mehr Tools oft zu mehr Aufwand führen
18.03.2026
-
Psychopathische Chefs – Mythos oder Realität?
18.03.2026
-
Hilfe für Mitarbeitende im Krisengebiet
17.03.2026
-
In sechs Schritten zum Mobilitätskonzept
17.03.2026