Auf diese Kanäle setzen Unternehmen beim Social Recruiting
Die aktuelle Ausgabe der Studie "Recruiting Trends" des CHRIS (Centre of Human Resources Information Systems) der Universität Bamberg und der GGS Heilbronn zusammen mit Monster Worldwide Deutschland zeigt die Sicht von Personalverantwortlichen aus den deutschen Top-1.000 Unternehmen und 1.000 Mittelständlern sowie die Sicht von 3.400 Mitarbeitern zu allen wichtigen Recruiting-Trends. Einer dieser Trends, der bereits seit einigen Jahren eine zunehmende Rolle bei der Personalbeschaffung spielt, ist das sogenannte Social Recruiting.
Stellenanzeigen in Sozialen Netzwerken
Social Recruiting ist der Studie zufolge vor allem bei großen Unternehmen beliebt. Interessant ist, auf welche Social-Media-Kanäle die Unternehmen bevorzugt setzen: Am häufigsten nutzen die Personaler dafür die Seite Xing: 25 Prozent der Top 1.000 Unternehmen in Deutschland schalten hier Stellenanzeigen, wie die Statista-Grafik zeigt. An zweiter Stelle steht das berufliche Netzwerk Linkedin - das internationale Pendant zu Xing. Doch auch Facebook und Twitter werden als Plattform für Jobanzeigen genutzt.
Dass immer mehr Personaler die sozialen Netzwerke für ihr Recruiting nutzen, haben die Betreiber der Plattformen erkannt und machen dies zum Teil ihres Geschäftsmodells. So hat beispielsweise Linkedin kürzlich mehrere Features speziell für Arbeitgeber neu eingeführt (lesen Sie dazu unser Interview mit Barbara Wittmann, der Leiterin Recruiting-Lösungen bei Linkedin).
Active Sourcing über Social Media
Mit dem Recruiting über Social-Media-Kanäle wollen die Unternehmen vor allem junge Mitarbeiter erreichen, die regelmäßig auf diesen Plattformen unterwegs sind. Neben dem Recruiting suchen einige Personaler und Headhunter auch gezielt auf diesen Seiten nach passenden Bewerbern und schreiben sie dort an. Und das gelingt immer häufiger: 28 Prozent der befragten Kandidaten haben sich druch die Direktansprache bei einem Unternehmen beworben, bei dem sie sich sonst nicht beworben hätten. 18 Prozent haben ihren letzten Job durch die Direktansprache eines Unternehmens gewechselt, obwohl sie nicht aktiv auf Stellensuche waren. Allerdings führt dieses "Active Sourcing" nach Ansicht von mehr als jedem dritten Unternehmen auch zu einer "Überfischung" vieler Kanäle.
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