In drei Schritten zu gesünderen und zufriedeneren Mitarbeitern
Schritt 1: Trends analysieren
Drei Trends zeichnen sich bereits deutlich ab. Sie werden voraussichtlich den Wettbewerb um Arbeitnehmer in den kommenden Monaten prägen.
Trend 1: Mitarbeitern wird ihre Gesundheit noch wichtiger.
Kaum je zuvor in den letzten Jahrzehnten haben sich Mitarbeiter wohl so sehr mit dem Thema Gesundheit beschäftigt wie während der Pandemie. Die Corona-Krise hat das Bewusstsein geschärft – auch für die Risiken des eigenen Lebensstils. Denn eine Reihe an Risikofaktoren für eine schwere Covid-Erkrankung lassen sich ja durch den Lebensstil beeinflussen, wie etwa eine erworbene Diabetes oder Bluthochdruck.
Trend 2: Mitarbeiter sind eher bereit, ihren Job zu wechseln.
Laut StepStone will nahezu jeder Vierte nach der Krise den Job wechseln. Das hat eine Umfrage unter rund 28.000 Arbeitnehmern ergeben. Wir erinnern uns: In 2019, mit der damaligen Rekord-Beschäftigung, war es für viele Unternehmen bereits sehr schwer, offene Stellen zu besetzen. Laut Bundesregierung erreicht die Wirtschaft schon kommendes Jahr wieder ihr Vorkrisen-Niveau. Allein das dürfte den Wettbewerb um die besten Kräfte erneut verschärfen – hinzu kommt nun die erhöhte Wechsel-Bereitschaft der Arbeitnehmer.
Trend 3: Home-Office ist gekommen, um zu bleiben.
74% der Beschäftigten fordern dem Digitalverband Bitkom zufolge, Home-Office solle in Deutschland noch viel stärker genutzt werden. Was sich bereits abzeichnet: Viele Firmen werden künftig deutlich flexiblere Lösungen erlauben als vor der Pandemie. Das heißt im Umkehrschluss: Orts- und zeitgebundene Gesundheitsprogramme erreichen viele Beschäftigte gar nicht mehr. Denn Vital-Tage in der Kantine, Massage-Angebote oder die Rückenschule direkt nach Feierabend erfordern stets die Präsenz im Büro.
Schritt 2: Bedürfnisse erkennen
Diesen Trends liegen Bedürfnisse der Beschäftigten zugrunde – etwa der Wunsch, durch Home-Office Pendelzeit zu sparen oder generell eine bessere Balance zwischen beruflicher Leistung und eigener Gesundheit zu erreichen.
Tieferen Einblick gibt hier die Analyse von StepStone. Die Experten haben ermittelt, warum Arbeitnehmer nach der Pandemie so häufig die Stelle wechseln wollen. Zwei wesentliche Gründe: Die Sinn-Suche im Beruf und die (mangelnde) Fürsorge des eigenen Chefs während der Pandemie. Sprich: Wie viel Verständnis hat der Arbeitgeber aufgebracht für die Sorgen um die Gesundheit und die familiären Belastungen?
Beschäftigte wünschen sich demnach also mehr Fürsorge. Der folgende Abschnitt schildert innovative Wege für Unternehmen, um diesem Anspruch gerecht zu werden.
Schritt 3: Innovative Gesundheits-Angebote unterbreiten
Aus den zuvor geschilderten Trends und Bedürfnissen ergeben sich zwei Handlungsempfehlungen für Unternehmen:
- Firmen sollten sich in vielen Fällen noch mehr als heute um die gesundheitlichen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter kümmern.
- Gesundheitsprogramme sollten so konzipiert sein, dass sie auch Beschäftigte im Home-Office oder auf Dienstreise erreichen.
Bei der Barmenia setzen wir daher auf die zeitlich und örtlich unabhängigen Angebote in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV). Bei der bKV handelt es sich um eine private Krankenzusatzversicherung, die der Arbeitgeber für seine Beschäftigten abschließt und die Versorgung auf Privatpatienten-Niveau ermöglicht. Die Angebote der bKV lassen sich nahezu überall in Deutschland nutzen.
Um Beschäftigten die Möglichkeit zu geben, das für sie sinnvollste Angebot individuell auszuwählen, haben wir einen sogenannten Budget-Tarif eingeführt, unter dem Namen WellYou. Mitarbeiter können dabei je nach Vereinbarung jährlich 300, 600 oder 900 Euro für gesundheitliche Zusatz-Leistungen ihrer Wahl ausgeben – ob für umfassende Vorsorge-Untersuchungen, Arzneimittel, Naturheilverfahren, den Zahnarzt, Sehhilfen oder ein Krankenhaustagegeld. Das Angebot wird erweitert um Assistance-Leistungen. Die lassen sich ebenfalls sehr flexibel in Anspruch nehmen – etwa die kostenlose telemedizinische Beratung rund um die Uhr; ein Facharztterminservice, um frühestmöglich einen Spezialisten treffen zu können; oder die Erschöpfungsprävention, also professionelle Hilfe für den Umgang mit Stress.
Das Fazit: Fürsorge spielt im Wettbewerb um Fachkräfte eine zentrale Rolle. Sie erfordert aber nicht unbedingt Präsenz am gleichen Ort. Eine bKV ist ein höchst geeignetes Personalinstrument, um Beschäftigte überall zu erreichen. So drückt der Arbeitgeber zudem Wertschätzung aus – was helfen dürfte, Personal zu binden oder anzuwerben. Daneben kann eine bKV durch verbesserte Vorsorge-Angebote auch dazu beitragen, Krankenstände zu senken. Insgesamt gibt die betriebliche Krankenversicherung damit Antworten auf sehr aktuelle, drängende Herausforderungen im Personal-Management.
Weitere Informationen unter: www.barmenia-firmenloesungen.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/barmenia-versicherungen/
Oder rufen Sie uns an: 0202 438-3995
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