Funktion und Wirkung des Pr... / 3.3 Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren

Eine Erweiterung der betrieblichen Gesundheitsförderung gemäß § 20b SGB V ist der Folgeparagraph 20c. Dieser fordert die Krankenkassen zur Unterstützung der gesetzlichen Unfallversicherung bei ihren Aufgaben zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren auf. Sie sollen die in Abstimmung mit den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung, also den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20b erbringen und die Unfallversicherungsträger über Erkenntnisse zu Zusammenhängen zwischen Erkrankungen und Arbeitsbedingungen informieren, die sie bei ihrer Arbeit gewonnen haben (§ 20c Abs. 1 SGB V).

Damit wird nochmals die im Präventionsgesetz grundsätzlich erwünschte Vernetzung zum Arbeitsschutz deutlich. Diese wurde bereits im Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes durch das Handlungsfeld Überbetriebliche Vernetzung und Beratung aufgegriffen, indem auch die Förderung der übergreifenden Zusammenarbeit von Sozialversicherungsträgern als Ziel definiert wurde. Das Handlungsfeld der überbetrieblichen Vernetzung und Beratung bezieht sich aber primär auf die Förderung der BGF in KMU durch Information und Vernetzung.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge