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Vorgetäuschte Krankheit: Maßnahmen gegen das „Blaumachen"

Beim Wandern die Sonne genießen, statt zur Arbeit zu gehen
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Zum Arzt gehen und sich krankschreiben lassen, ohne wirklich krank zu sein. Dadurch entsteht der deutschen Wirtschaft pro Jahr ein Schaden von bis zu 10 Milliarden Euro. Was ist zu tun, wenn Arbeitgeber gegen einen Mitarbeiter einen solchen Verdacht hegen?

43 % der Männer lassen sich von einem Arzt krankschreiben, obwohl sie gesund sind, 38 % sind es bei Frauen. Der Vergleich zwischen Angestellten und Beamten zeigt eine "Ausgewogenheit". Hier sind es  jeweils 47 %, bei Arbeitern 44 %. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Kantar Health für den BKK Bundesverband, wie „Bild online“ berichtet (22.10.2012).

Wenn ein Arbeitgeber Zweifel an einer Arbeitsunfähigkeit des Mitarbeiters hat, so muss er den Beweis erbringen, dass der Mitarbeiter nicht krank war.

Ein Unterfangen, das schon aus tatsächlichen, praktischen Gründen nicht ganz einfach ist. Eine Institution, die eingeschaltet werden kann, ist der Medizinische Dienst der Krankenversicherung.

 

In unseren Beiträgen:

"Zweifel an bestehender Arbeitsunfähigkeit" und

"Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers: Beweislast und Aufklärung in Zweifelsfällen"

haben wir das Thema und Tipps zum Vorgehen für Sie aufbereitet.

Schlagworte zum Thema:  Entgeltfortzahlung, Arbeitsvertrag, Medizinischer Dienst, Krankheit

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