(1) 1Ist nach Ablauf der Fristen nach § 7 Abs. 2 und § 10 Abs. 5 bei Gruppenwahl nicht für jede Gruppe ein gültiger Wahlvorschlag, bei gemeinsamer Wahl überhaupt kein gültiger Wahlvorschlag eingegangen, so macht der Wahlvorstand dies unverzüglich in gleicher Weise wie das Wahlausschreiben bekannt. 2Gleichzeitig fordert er zur Einreichung von Wahlvorschlägen innerhalb einer Nachfrist von einer Woche auf.

 

(2) In der Bekanntmachung weist der Wahlvorstand darauf hin, dass im Fall

 

1.

der Gruppenwahl eine Gruppe keine Vertreter in den Personalrat wählen kann, wenn auch innerhalb der Nachfrist für sie kein gültiger Wahlvorschlag eingeht, und dass in diesem Fall die auf diese Gruppe entfallenden Sitze der anderen Gruppe zustehen (§ 17 Abs. 1 Satz 3 und 4 des Landespersonalvertretungsgesetzes Sachsen-Anhalt),

 

2.

gemeinsamer Wahl der Personalrat nicht gewählt werden kann, wenn auch innerhalb der Nachfrist kein gültiger Wahlvorschlag eingeht.

 

(3) Gehen auch innerhalb der Nachfrist keine gültigen Wahlvorschläge ein, so macht der Wahlvorstand unverzüglich in gleicher Weise wie das Wahlausschreiben bekannt

 

1.

bei Gruppenwahl, für welche Gruppe keine Vertreter gewählt werden können und die sich hieraus ergebenden Abweichungen bei der Sitzverteilung im Personalrat und bei der den Wahlberechtigten zustehenden Stimmenzahl,

 

2.

bei gemeinsamer Wahl, dass diese Wahl nicht stattfinden kann.

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