Überleitungstarifvertrag / 1.5.2.1 Für Angestellte

Als 2. Schritt war der Beschäftigte innerhalb der Entgeltgruppe einer Stufe zuzuordnen.

Angestellte wurden dabei nicht unmittelbar einer bestimmten Grundentgelt- oder Entwicklungsstufe der neuen Tabelle zugeordnet. Vielmehr wurden sie mit ihren am Stichtag tatsächlich erhaltenen Bezügen, aus denen ein sog. Vergleichsentgelt gebildet wurde, in eine individuelle Zwischenstufe übergeleitet. Sie behielten also ihr bisheriges Entgelt und wurden in der Übergangszeit für einen Zeitraum von 2 Jahren zwischen der nächstniedrigen und der nächsthöheren Stufe ihrer neuen Entgeltgruppe geführt.

Bestandteile des Vergleichsentgelts für Angestellte:

  • Grundvergütung
  • Allgemeine Zulage
  • Ortszuschlag der Stufe 1 oder 2 in Abhängigkeit vom Familienstand
  • Funktionszulagen, soweit sie nach dem TVöD nicht mehr vorgesehen sind
 

Achtung

Techniker-, Meister- und Programmiererzulagen sind nicht in das Vergleichsentgelt eingeflossen. Sie wurden vielmehr zunächst als persönliche Besitzstandszulage bis zum Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung, also bis zum 31.12.2016, weiterbezahlt. Nunmehr regelt § 29a Abs. 3 TVÜ-VKA, dass diejenigen Beschäftigten, denen diese Zulage am 31.12.2016 zugestanden hat, eine Besitzstandszulage in Höhe ihrer bisherigen Zulage erhalten, solange die anspruchsbegründende Tätigkeit unverändert auszuüben ist.

Keine Berücksichtigung finden:

  • Vergütungsgruppenzulagen
  • Ortszuschlag der Stufe 3 ff. (kindergeldbezogene Teile des Ortszuschlags)

Insoweit sind Besitzstandsregelungen vereinbart.

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