Ombudsstelle soll bei Diskriminierung in Berliner Behörden helfen
Berliner, die sich von Behörden diskriminiert fühlen, sollen sich an eine Ombudsstelle wenden können. Die Stelle ist Teil eines Entwurfs für ein Landesantidiskriminierungsgesetz, den der Berliner Senat am 4. Juni beschlossen hat. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) sagte nach der Sitzung, dass Berlin das erste Bundesland in Deutschland mit einem solchen Gesetz wäre. Der Gesetzentwurf muss noch ins Abgeordnetenhaus eingebracht und dort behandelt werden.
Bürger sollen durch Ombudsstelle Unterstützung bekommen
Im Kern geht es um den Schutz bei Diskriminierungen im öffentlichen Dienst etwa wegen des Geschlechts, der Herkunft, der Religion, des Lebensalters, des sozialen Status sowie der sexuellen und geschlechtlichen Identität. Privatleute oder Firmen, die sich durch Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und den landeseigenen Unternehmen oder durch Verfahren, Genehmigungen sowie Vorschriften diskriminiert fühlen, sollen Hilfe bekommen.
Betroffene sollen mit dem Gesetz (LADG) auch Ansprüche auf Schadenersatz und Entschädigung haben. Gerichte sollen hinzugezogen werden können. Behrendt betonte aber: «Ich rechne nicht mit der großen Masse an Gerichtsverhandlungen.»
Auf Bundesebene gibt es bereits das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Weil es sich aber auf den Bereich Arbeitswelt und Privatrecht beschränke, schließe ein Landesgesetz die Lücke des Bereiches des öffentlichen Dienstes, sagte Behrendt.
-
Krankmeldung im öffentlichen Dienst
1.4161
-
Entgelttabelle TVöD/VKA
977
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
7062
-
Berechnung der Tauschtage und des Umwandlungsbetrags
609
-
Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
525
-
Zwölftelung des Urlaubsanspruchs im öffentlichen Dienst
492
-
Entgelttabelle TV-L
410
-
Voraussetzungen und Geltendmachung der Tauschtage
403
-
Probezeitkündigung im öffentlichen Dienst - das gilt es zu beachten
346
-
Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
321
-
Für eine Anhörung des Arbeitnehmers besteht kein Kontaktverbot während des Urlaubs
05.08.2026
-
Keine Versetzung einer Lehrerin nach Ostfriesland
31.07.2026
-
Bundesregierung beschließt Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes
30.07.2026
-
Lehrerin seit 17 Jahren krank
27.07.2026
-
Voraussetzungen für Anforderungsprofile in Stellenausschreibungen im öffentlichen Dienst
23.07.2026
-
Bund der Steuerzahler fordert deutliche Reduzierung der Beamten
23.07.2026
-
Diagnosen in WhatsApp-Chat geteilt – Ärztin muss Kollegen Schadensersatz zahlen
17.07.2026
-
Zwölftelung des Urlaubsanspruchs im öffentlichen Dienst
09.07.2026
-
Dienstrechtliche Konsequenzen für einen Hauptbrandmeister wegen rassistischer Äußerungen in einem Chat
08.07.2026
-
Klinik darf bei Rufbereitschaft keine Verfügbarkeit von 30 Minuten anordnen
02.07.2026