Kommunen dürfen demografischen Wandel nicht verschlafen
Laut einer Recherche des Instituts für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund hat nur etwa ein Drittel der Kommunen in NRW ein erkennbares Demografiekonzept. Die auf Internetrecherchen beruhende Kurzstudie für den VdK bilde einen Trend ab, sagte die Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts, Elke Olbermann, am Dienstag in Düsseldorf. Sie sei allerdings nicht repräsentativ.
Positive Beispiele für ressortübergreifende Demografiekonzepte seien in Köln und Bielefeld zu finden. Die ostwestfälische Stadt habe schon 2004 mit der ersten Demografiebeauftragten einer deutschen Kommune eine Vorreiterrolle eingenommen. Die meisten Kommunen liefen allerdings Gefahr, notwendige Umgestaltungsprozesse zu versäumen, warnte Olbermann.
Wichtig sei eine Stabsstelle für Demografie, die möglichst direkt dem Bürgermeister unterstellt und damit in der Verwaltungsbürokratie hoch angesiedelt sei. Zu regeln seien ganz praktische Belange, erläuterte VdK-Sozialreferentin Manuela Anacker: Wie viele Bänke stehen in der Stadt, damit ältere Menschen, die nicht lange am Stück laufen können, rasten können? Sind abends die Haltestellen beleuchtet? Ist die Schrift auf den Fahrplänen lesbar? Ist das Netz an Ärzten, Pflegediensten und Apotheken noch ausreichend? Wie steht es mit Sport und gesellschaftlichen Angeboten?
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