Mann telefoniert

Die Befragungen von InWIS und anderen Marktforschern belegen: Digitale Instrumente wie Mail oder App haben zwar jüngst an Bedeutung gewonnen, doch das Telefon ist immer noch der Kanal, den Mieterinnen und Mieter am häufigsten nutzen. "Diese Präferenz ist bei dringlichen Anliegen besonders ausgeprägt", erläutert Waldemar Murawski, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei InWIS. 

Wenn das Telefon Vorteile gegenüber Apps oder Bots hat

Das bestätigt auch Michael Deeg, Geschäftsführer von Deeg Consulting in Hamburg. Er sieht drei typische Anwendungsfälle: "Erstens dringende oder emotional aufgeladene Anliegen wie einen Wasserrohrbruch, eine defekte Heizung im Winter oder Sicherheitsprobleme im Haus. Zweitens komplexe Sachverhalte, die sich schwer schriftlich formulieren lassen – Streit mit Nachbarn, Unsicherheiten bei der Betriebskostenabrechnung oder Fragen zum Mietvertrag. Drittens Nachfragen nach eingereichten Anliegen, auf die noch keine Rückmeldung erfolgt ist."

Gerade in solchen Fällen hat das...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
Die Wohnungswirtschaft 8/2026

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Schlagworte zum Thema:  Mieter, Wohnungswirtschaft, Vermieter, Digitalisierung