Mann neben LED Wand

Künstliche Intelligenz wird ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) in der Wohnungswirtschaft grundlegend verändern – darin sind sich die Anbieter einig. Doch wie schnell schreitet dieser Wandel voran, und werden KI-Agenten bald autonom Entscheidungen treffen?

Fragt man führende Entwickler von wohnungswirtschaftlicher Software nach der Bedeutung von KI für ihr Geschäftsfeld, so bekommt man ganz ähnlich klingende Antworten. "KI ist im ERP-Umfeld ein Gamechanger“, sagt Björn Jüngerkes, CEO der Dr. Klein Wowi Digital AG. Denselben Begriff verwendet Harry Thomsen, CEO der Aareon Group, wenn er festhält: "KI ist ein echter Gamechanger – sie hilft der Immobilienbranche, ihre zentralen Herausforderungen zu meistern und ihre Chancen zu nutzen.“ Und auch Dr. Christian Westphal, CEO der Crem Solutions GmbH & Co. KG, erklärt: "Wir sehen großes Potenzial in KI-Technologien.“

Sind sich die Akteure also einig? Nein, das ist nicht der Fall. Vielmehr gibt es in zwei Punkten sehr unterschiedliche Auffassungen: zum einen bei der Frage, wie sich das Verhältnis von KI-Assistenzsystemen zu klassischen ERP-Systemen verhält, und zum anderen bei der Frage, wie schnell sich solche KI-Lösungen durchsetzen werden und welche Bedeutung dabei dem Menschen noch zukommen wi...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 5/2026

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