Der Geist der Bürgerbeteiligung weht durch die Quartiere: Eine angemessene Partizipation der Nachbarn und (künftigen) Bewohner von Stadtentwicklungsgebieten gilt heute als Schlüssel erfolgreicher Projektentwicklungen. Wie kann die bestandshaltende Wohnungswirtschaft damit umgehen? Was ist zu beachten?
Deutschland ist das Land der Mieter, das ist bekannt. Das Modell Miete hat sich über lange Zeit im Großen und Ganzen sehr gut bewährt. Trotz zuletzt steigender Mieten in vielen Städten, sichert die Trennung von Eigentum (samt Risiko) und Besitz beziehungsweise Nutzung im Wohnimmobilienbereich Millionen Menschen in Deutschland ein auskömmliches und angemessenes Wohnerlebnis.
Allerdings galt hierbei lange der Konsens: Wer riskiert, entscheidet auch. Die Trennung der Investition von der Nutzung und den Nutzenden war Grundlage des Modells. Die Wohnungsbauunternehmen schufen somit Objekte, denen (mutmaßlich) eine lange Nutzung beschert sein würde. Die Nutzer erfreuten sich daran (oder akzeptieren es), weil sie im Vergleich zu einem Kauf mit relativ wenig Einsatz dauerhaft dort leben konnten. Entscheidend war und ist dabei: Letztlich kann der Nutzer über die Dauer seiner Nutzung mehr oder weniger frei bestimmen. Durch das Mietrecht geschützt, geht er ein Vertragsverhältnis ein, das prinzipie...
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