Energieautarkes Sonnenhaus in Wernigerode

Von der Sonne gespeiste, energieautarke Häuser sind seit den 1970er Jahren bekannt. Wo sie entstehen, sorgen sie aber immer noch für Erstaunen. Dabei weisen sie einen Weg, die Klimaziele zu erreichen. Doch wie schafft man mehr als Autarkie-Solitäre? Ein Blick nach Wernigerode.

Um den fossilen Energiequellen endlich tschüss sagen zu können, setzte die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH (GWW) ein innovatives Modellprojekt um – das GWW-Sonnenhaus. Im April 2025 wurde das dreigliedrige Gebäude mit 15 Wohnungen feierlich eingeweiht. 

Mitten in einer GWW-Mehrfamilienhaus-Siedlung aus den 1930er Jahren befand sich ein marodes, leerstehendes Haus mit Kachelöfen, langen Schornsteinen und Schwammbefall. Dieses Gebäude im Pappelweg 33-35 inspirierte die GWW-Verantwortlichen, den "Umweltsünder" nicht einfach nur abzureißen, sondern ihm einen "Umweltpionier" entgegenzusetzen. 

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Energetisches Konzept

BBP Architekten Berlin lieferten 2016 erste Entwürfe für ein energieautarkes Haus. "Es sollte nicht vom Mond fallen, sondern sich in die Wohnumgebung einpassen und kein Störenfried sein", sagt GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann, selbst Architekt, der das Projekt nach seinem Amtsantritt 2020 übernahm. "Mir war es wichtig, eine Wohlfühlqualität zu erreichen,...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 9/2025

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Schlagworte zum Thema:  Photovoltaik, Solarenergie, Energiemanagement